Die Mannschaft besteht aus drei Herren, zwei Damen und je einem/einer Ersatzspieler/Ersatzspielerin. Gespielt werden drei Herren-Einzel, zwei Damen-Einzel, ein Herren-Doppel und ein Mix – und jeder darf nur in zwei Disziplinen eingesetzt werden. Hessen war in der ersten von zwei Gruppen, Württemberg in der anderen Gruppe bereits gesetzt.
Die erste Begegnung am Samstag gegen die Mannschaft vom Mittelrhein verlor das hessische Team knapp mit 3:4. Die beiden Damen, Brigitte Friedl vom TC Neu-Isenburg und Margreth Beyer vom FTC Palmengarten-Frankfurt, gehören in Deutschland zu den besten Damen in der AK70 und hatten keine Mühe, ihre Gegnerinnen klar zu schlagen. Bei den Herren hatte die planmäßige Nummer eins Rolf Deutsch von Tennis 65 Eschborn wegen Knieproblemen zwei Tage vor Turnierbeginn abgesagt. Somit rückten alle auf, Manfred Moor musste damit das dritte Einzel bestreiten, obwohl geplant war, dass er Mix spielte. Werner Eckert vom TC Münster war an eins gesetzt, Bogdan Jetczak von Tennis 65 Eschborn auf zwei. Beide verloren klar ihre Einzel. Moor hatte dann ebenfalls sein Einzel im Champions Tiebreak verloren. Das Doppel, zusammen mit Werner Eckart, verlor er ebenfalls (im ersten Satz im Tiebreak und den zweiten Satz mit 1:6). „Es war unser erstes Doppel und die Abstimmung passte leider nicht“, so der Fuldaer. Das Mix-Doppel Margreth Beyer und Bogdan Jetczak gewann schließlich noch.
Am Sonntag spielten dann die Sieger vom Vortag um den Aufstieg in die Gruppe A und die beiden Verlierer gegen den Abstieg in Gruppe C: Hessischer Gegner um den Klassenerhalt war das Team von Niedersachen/Bremen. Und die Begegnung entschieden Moor und Co. klar mit 6:1 für sich: Bei den Damen siegten Brigitte Friedl und Sonja Hentschel vom TEVC Kronberg und bei den Herren Bogdan Jetczak und Wolfgang Hentschel (TEVC Kronberg). Nur das erste Herren-Einzel von Werner Eckert ging nach langem Kampf mit 8:10 im Champions Tiebreak verloren. Die beiden restlichen Punkte steuerten das Doppel Eckert/Jetczak und das Mix Beyer/Moor bei. Somit war der Klassenerhalt geschafft, und aufgrund der besseren Ergebnisse erreichte Hessen sogar in der Abschlusstabelle den zweiten Platz hinter Aufsteiger Württemberg – dieser gewann gegen Mittelrhein mit 4:3.
Am Samstag gab es auf Einladung des Württembergischen Tennisbundes dazu noch einen Mannschaftsabend: Da die TSG Backnang 1925 in diesem Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum feiert, überreichte das Team aus Hessen von sich aus mit Moor als Mannschaftsführer ein Gastgeschenk: Eine Kleinfeld-Tennisnetzgarnitur von Head. „Alle Mannschaftskolleginnen und -kollegen freuen sich bereits jetzt schon auf das kommende Jahr und einen neuen Anlauf zum Aufstieg in die Gruppe A“, sagte der Fuldaer: „Allerdings wird die Auswahl auch aufgrund der Positionierungen in der Deutschen Rangliste zusammengestellt, daher müssen gute Positionen durch gute Turnierergebnisse erreicht werden“.
