„Was heißt hier eigentlich kleine Leute. Wenn wir hier von hier oben aus das alles sehen, wie großartig und beeindruckend das ist. Aber mit Sicherheit ist es nicht klein“, sagte Stadtrat Stefan Grauel auf der Bühne stehend: „Wir von der Stadt sind schon mächtig stolz, euch alle hier in euren bunten Trachten am sogenannten kleinen Hessentag begrüßen zu dürfen.“ In diesem Zusammenhang richtete er auch besondere Grüße an das Hessentagspaar 2026, Vera und Max Dudyka. Ein solches Treffen von Kindern aus ganz Hessen zeige, wie einfach es ist, persönliche Beziehungen aufzubauen. Einen Dank richtete er auch an die Sponsoren – die Firma Heurich und RhönSprudel.
Staatssekretär Ruhl erzählte: „Es ist gute Tradition, dass das Landeskindertrachtentreffen immer ein Jahr vor dem eigentlichen Hessentag in der Hessentagsstadt stattfindet.“ Und es passe gut in die Barockstadt Fulda. „Hessen ist Trachtenland Nummer eins. In keinem anderen Bundesland haben wir eine so große Vielfalt an unterschiedlichen Trachten“, sagte Ruhl. Tracht zu zeigen sei ein Stück Heimat, ein Stück Identität mit der Heimat. Der Staatssekretär war nicht mit leeren Händen gekommen, denn die Landesregierung unterstützt die Ausrichtung des Landeskindertrachtentreffens. Den entsprechenden Förderbescheid über 12.000 Euro übergab er an Vertreterinnen des „Bund kultureller Jugend“, der das Fest organisiert.
Nach den Grußworten trat die Trachtengruppe aus Wollmar (Landkreis Marburg-Biedenkopf) auf. Musikalisch unterhielt das Fuldaer Jugendsymphonieorchester das Publikum. Moderiert wurde die Eröffnung von Lisa Jäger und Silvana Hof-Michel vom „Bund kultureller Jugend“. Im Anschluss startete das Spielefest auf der Pauluspromenade und für das leibliche Wohl war mit Pommes, Popcorn, Eis und kalten Getränken natürlich auch bestens gesorgt.
