In Thüringen herrschten für Marie Weber nicht gerade die besten Bedingungen: Starker Gegenwind machten der Hünfelder Leichtathletin zu schaffen – dazu war nach dem ersten Lauf über die 100 Meter Hürden die Kamera ausgefallen, die handgestoppten 15,8 Sekunden also nichts wert: Der Lauf wurde wiederholt. 16,37 Sekunden standen nach 30 Minuten Unterbrechung am Ende auf der Anzeigetafel – eine neue Bestzeit für Weber über diese Distanz.
In Dortmund ging Felix Veith über eine längere Distanz an den Start: Fünf Kilometer galt es im Rahmen der „DO IT FAST - Sommer“-Challenge zu absolvieren, der 2,5 Kilometer lange Rundkurs, bekannt für schnelle Zeiten, musste entsprechend zwei Mal absolviert werden. Bereits beim Abendsportfest in Pfungstadt zeigte Veith sein Potenzial – und auch in NRW lieferte das Nachwuchstalent ab: In 16:06 Minuten absolvierte er die fünf Kilometer. Seine Altersklasse gewann er damit problemlos, in der männlichen Gesamtwertung reichte die Zeit für einen starken siebten Platz. Welche Aussagekraft das Ergebnis allerdings wirklich hat, wird bei näherer Betrachtung deutlich: In der Deutschen Bestenliste der M14 belegt Felix Veith den ersten Platz, in der ewigen Bestenliste des Hessischen Leichtathletik-Verbandes den zweiten Platz - in einer Liste, die bereits seit 65 Jahren gepflegt wird.
