Männer
„Wir haben die zwei Punkte geholt, das ist zufriedenstellend. Mehr aber auch nicht“, blickt HSG-Trainer Sebastian Peppler auf den 39:32-Erfolg im Derby gegen den an diesem Wochenende spielfreien Hünfelder SV zurück: „Die zweite Halbzeit war besser. Gegen Fuldatal müssen wir uns aber steigern, im Angriff und in der Abwehr Lösungen finden.“ Mit den Nordhessen kommt eine andere Hausnummer in die Lüdertalsporthalle, das ist auch Peppler bewusst: „Das ist eine gute, schnelle Truppe. Wir sind am Anfang der Saison, wie jedes andere Team auch müssen wir erstmal reinkommen. Aber ich weiß, was die Jungs können. Wir werden uns von Spiel zu Spiel steigern.“ Dennoch sieht der Coach sein Team gut vorbereitet auf den kommenden Gegner: „Wir haben gut trainiert. Die Vorbereitung lief ja auch gut, natürlich haben die Testspiele aber wenig Aussagekraft. Wir wissen noch nicht genau, wo wir stehen.“
Genau wie die HSG gewann auch der TV Hersfeld zum Auftakt, beim Team von Dragos Negovan und Kai Hüter bestand nach dem Sieg gegen den TV Külte aber ebenfalls Luft nach oben. „Für den Auftakt sind wir mit den zweiten Punkten absolut zufrieden, Külte ist aber auch ein starker Aufsteiger, das haben wir jetzt gesehen“, lobte Hüter den letzten Gegner: „Es würde mich wundern, wenn sie bis zum Ende kämpfen müssten. Külte kommt vor allem über das Kämpferische.“ Nun geht es für den ambitionierten TVH zur TSG Dittershausen (Samstag, 17.30 Uhr). Dort erwartet Hüter ein ähnliches Spiel: „Ich sehe in Dittershausen ein Top-Fünf-Team, auch bei der TSG erwartet uns ein kampfbetontes Spiel.“ Der Hersfelder Trainer warnt vor allem vor Moritz Gerlach: „Über ihn geht fast alles, das ist der zentrale Spieler, ihn müssen wir in den Griff bekommen.“ Der Hünfelder SV hat im Gegensatz zu den osthessischen Konkurrenten spielfrei und steigt erst nächste Woche wieder ein.
Frauen
Es war eine harte Landung für den TV Hersfeld in der Frauen-Regionalliga: Mit 22:39 verlor der Aufsteiger bei Gedern/Nidda und bestreitet nun sein erstes Heimspiel in der neuen Klasse. Am Samstag um 18 Uhr kommt die HSG Baunatal in die Festspielstadt. Nicht nur das Thema Harz, sondern auch die personelle Lage machen Trainerin Sabine Teichmann und ihrem Team zu schaffen. Erst recht, nachdem sich Kreisläuferin Lara Raguse eine schwere Handverletzung zugezogen hatte. „Wir fokussieren uns immer auf den nächsten Gegner“, so die Marschroute der Trainerin, die nun also Baunatal im Fokus hat: „Wir wissen, auf was es in der Liga ankommt. Es ist eine ganz andere Härte, es wird nicht mehr so viel gepfiffen wie vorher. Da verlassen sich die Mädels vielleicht noch drauf, aber wir lernen dazu“. Den Willen konnte sie ihrer Mannschaft beim Auftakt nicht absprechen, jetzt wollen sich die Hersfelderinnen im ersten Heimspiel erneut kämpferisch präsentieren.
In der Oberliga Nord der Frauen verloren Hersfeld II und die HSG Großenlüder/Hainzell am ersten Spieltag ebenfalls. Das soll sich nun ändern, doch die nächsten Herausforderungen haben es auch in sich: Die TVH-Zweite empfängt am Samstag (16 Uhr) zum „Vorspiel“ die TSG Dittershausen. Großenlüder/Hainzells Frauen haben am Samstag um 19 Uhr das erste Heimspiel gegen Germania Fritzlar II vor der Brust.
