Gehalten, drüber, Latte: Carlo Yanez, Nils Hartung und Can Ay scheiterten allesamt vom Elfmeterpunkt, Leusel verwandelte dreimal und durfte jubeln. Für Steinbach hätte es bitterer nicht enden können, zumal das Elfmeterschießen nur die Spitze des Eisbergs war: „Das ist schon traurig, dass das aussieht wie ein Punktspiel. Wir schießen 90 Minuten kein Tor gegen einen Kreisoberligisten, der das gut gemacht hat und während des Spiels schon richtig gute Chancen hatte“, wurde Steinbachs Trainer Petr Paliatka nach dem Ausscheiden deutlich.
Möglichkeiten hatte zwar auch der SVS, und Paliatka sagte, „dass das Spiel in beide Richtungen hätte kippen können“, doch insgesamt setzte sich der Trend der vergangenen Wochen fort: „Die Qualität ist momentan nicht auf dem Platz, das muss man so sagen. Es wird nicht von alleine laufen, auch wenn die Jungs das vielleicht denken“. Der Gäste-Coach zollte dem Gegner Respekt, machte aber keinen Unterschied, ob es nun das Ausscheiden im Hessenpokal war oder ein Punktspiel. „Selbst wenn es ein Freundschaftsspiel gewesen wäre: So reicht es einfach nicht“.
Die Spvgg. Leusel, bei der im Elfmeterschießen unter anderem der Ex-Lehnerzer Paul Hohmann traf und die bereits den SV Neuhof in der Lotterie rausgekegelt hatte, darf nun bei der Auslosung des Achtelfinals am Samstag auf einen großen Namen hoffen.
Steinbach: Pino Puig; Reichmann, T. Wiegand, Kehl, Hennighausen, Halimi, Herbig, Winges, Brähler, Yanez, Ay (Hartung, Gemming, Hildenbrand)
Tore: -
Zuschauer: 120
Elfmeterschießen: Patrick Ullsperger, Paul Hohmann, Maximilian Bornmann –
