Der SV Steinbach reist als Verbandsligist mit der klaren Favoritenrolle an. Trainer Petr Paliatka warnt jedoch vor dem Gegner: „Ich kann Leusel schwer einschätzen. Die letzten Male haben wir uns dort nicht leichtgetan.“ In der Tat gab es bereits mehrere Pokalduelle zwischen beiden Teams – in den Spielzeiten 2023/24 und 2021/22 gewann Steinbach jeweils mit 3:1, das Duell 2016/17 endete mit einem 5:2. Trotz dieser positiven Bilanz bleibt Paliatka vorsichtig: „Pokal ist immer schwer, solche Spiele können schnell unangenehm werden.“ In der Liga zeigte Steinbach zuletzt eine durchwachsene Form – aus den letzten fünf Spielen konnte Steinbach nur vier Punkte mitnehmen. Das vergangene spielfreie Wochenende sieht Paliatka jedoch als Chance: „Wir konnten regenerieren, vor allem auch mental. Jetzt wollen wir wieder in den Spielfluss kommen.“ Die Zielsetzung für das Pokalspiel ist klar formuliert: „Das soll nicht überheblich klingen, aber das Weiterkommen ist Pflicht. Zwischen uns liegen zwei Ligen – wir müssen das Gewinnen.“
Trotz guter spielerischer Ansätze sieht Paliatka in der Chancenverwertung Verbesserungspotenzial: „Wir haben uns für die Saison mehr vorgenommen, aber wir machen einfach zu wenige Tore trotz vieler Möglichkeiten.“ Der Kader für die Partie in Leusel ist weitgehend vollständig, und im Team herrscht der Wille, einen erfolgreichen Start in die kommenden Wochen hinzulegen. Mit einem Sieg will Steinbach nicht nur in die nächste Runde einziehen, sondern auch sportlich ein Zeichen setzen. Dort könnten dann namhafte Gegner warten – ein zusätzlicher Anreiz für die Gäste. Und für Leusel? Der Kreisoberligist sieht seine Chance in der Außenseiterrolle – mit Rückenwind aus drei Siegen in Folge und der Hoffnung auf eine Pokalüberraschung.
