2017 spielte das Team aus dem Odenwald noch in der C-Liga, dann stieg Mäzen Stefano Trizzino jedoch beim Verein aus dem 400-Einwohner-Ort ein: Seitdem marschiert Hummetroth unaufhaltsam nach oben, nach zuletzt vier Aufstiegen in Serie ist der SVH in der Hessenliga angekommen – und sorgte zum Saisonstart auch in Hessens Beletage direkt für Furore: Drei Siege aus den ersten drei Spielen, unter anderem ein 3:0 gegen Regionalliga-Absteiger Gießen. „Sie haben sich prominent verstärkt in den letzten Jahren, da steckt viel Finanzkraft dahinter“, weiß daher auch Hünfelds Trainer Johannes Helmke: „Das ist kein normaler Aufsteiger. Sie haben viel Hessenliga-Erfahrung in der Mannschaft. Das wird auf jeden Fall interessant.“ Danach geriet der Motor beim Team von Artug Özbakir allerdings etwas ins Stottern. Aus den letzten fünf Spielen holten die Odenwälder nur drei Punkte und finden sich mittlerweile im Tabellenmittelfeld wieder.
Helmke legt den Fokus dennoch auf die eigene Leistung und will nicht zu sehr auf den Gegner schauen. „Es ist ein Heimspiel, wir müssen mutig auftreten und auch gegen den Ball aktiv sein“, fordert der HSV-Coach, der mit seinem Team nach der Niederlage im Topspiel an der Staustufe beim FC Eddersheim am Montag bewusst etwas lockerer trainierte: „Wir sind gut vorbereitet. Dazu haben wir am Samstag Oktoberfest, und mit einem Sieg feiert sich das immer schöner“, schmunzelt Helmke abschließend, der auf den gleichen Kader wie beim Spiel in Eddersheim zurückgreifen kann.
