Insgesamt 31 Aussteller präsentierten eine bunte Vielfalt an Produkten und Informationen: Von handgefertigten Textilien über regionale Lebensmittel bis hin zu Tipps rund um Garten, Energie und Naturschutz war für jeden Geschmack und jedes Interesse etwas dabei. Mit dabei waren unter anderem der NABU, die Marktgemeinschaft Antonius, der Naturbund sowie langjährige Standbetreiber, die den Herbstmarkt seit vielen Jahren mitprägen.
Besonders für Kinder wurde das Umweltzentrum einmal mehr zum Erlebnisort. So konnten die kleinen Besucher selbst Äpfel pflücken, an der Apfelpresse verarbeiten und das Ergebnis direkt verkosten – ein echter Kreislauf zum Anfassen und Begreifen. „Ein Junge wollte genau den einen Apfel haben. Den Apfel hat er dann selbst vom Baum geholt, gepresst und stolz seinen eigenen Saft getrunken – genau solche Momente zeigen uns, warum dieser Markt so wichtig ist“, berichtet Marion Gottschalk, Geschäftsleiterin des Umweltzentrums. Auch die Lernwerkstatt „Ökologische Bildung“ war mit einem kreativen Bastelangebot vertreten.
Ein besonderes Highlight war in diesem Jahr die kostenfreie Ausgabe junger Obstbäume – darunter Apfel-, Birnen- und Zwetschgenbäume. Privatpersonen, Kitas oder Schulen konnten sich einen Baum mitnehmen, inklusive Pflanz- und Pflegetipps vom Umweltzentrum. „Damit wollen wir die Biodiversität fördern und gleichzeitig einen Beitrag zur Umweltbildung leisten“, so Gottschalk. Für das Frühjahr sei bereits ein Schnittkurs geplant, um die nachhaltige Pflege der Bäume sicherzustellen.
Begleitet wurde das Marktgeschehen von der musikalischen Darbietung des Duos Jo Lange & Mike Jehn, die mit sanften Gitarrenklängen für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgten. Kulinarisch versorgte das Bistro Auegarten die Gäste mit saisonalen Leckereien. Dass es beim Herbstmarkt nicht um finanziellen Gewinn geht, betont Gottschalk ausdrücklich: „Wir investieren hier Zeit und Ressourcen, weil wir überzeugt sind, dass Umweltbildung auf diese Weise am besten gelingt – nämlich mitten im Leben und in der Gemeinschaft.“ Am Ende bleibt ein rundum gelungener Markt mit vielen kleinen Höhepunkten – und der Einladung, das eigene Handeln im Alltag ein Stück weit nachhaltiger zu gestalten.
