SG Oberzell/Züntersbach – FSV Thalau 4:3 (1:2)
Lukas Brehl wäre fast der Held für den FSV Thalau gewesen und stellte in Unterzahl kurz vor Schluss auf 3:3 – es war sein drittes Tor an diesem Abend, und der FSV hatte eine 2:0-Führung zwischenzeitlich hergeschenkt. Doch es gab zurecht eine lange Nachspielzeit, in der Simon Ankert dann wiederum zum Helden für die SGOZ wurde. Die Sinntaler stehen mit dem Sieg zumindest über Nacht an der Tabellenspitze, mussten dafür aber mehr als 90 Minuten ackern: Fußballerisch war es eines der schwächeren Spiele des amtierenden Meisters, dafür waren Kampf und Intensität gefragt. Die ersten 20 Minuten hatte die SGOZ dies gar nicht auf den Platz bekommen: Brehl schnürte früh einen Doppelpack. Doch die Führung brachte dem Gast nur bedingt Sicherheit, danach kam Oberzell/Züntersbach besser rein, Johannes Statt und Julian Ankert drehten das Spiel dann im Verlauf des Abends und hatten die Gemüter eigentlich beruhigt. Außerdem musste Florian Storch mit Gelb-Rot vom Platz. Doch der Aufsteiger machte seine Sache auch zu zehnt super und brachte die SGOZ so an den Rand der Verzweiflung. Brehl nickte zum 3:3 ein, doch nachdem immer wieder im Spielverlauf jemand auf dem Boden gelegen hatte, zeigte Schiri Julian Rohrbach fünf Minuten Nachspielzeit an.
Tore: 0:1 Lukas Brehl (9.), 0:2 Lukas Brehl (12.), 1:2 Johannes Statt (23.), 2:2 Julian Ankert (57.), 3:2 Julian Ankert (73.), 3:3 Lukas Brehl (86.). 4:3 Simon Ankert (90.+3)
Zuschauer: 200
Gelb-Rote Karte: Florian Storch (Thalau, 60.)
SG Freiensteinau – ESV Hönebach 1:0 (0:0)
Der Trainerwechsel zeigte zumindest erstmal kurzfristig Wirkung, wenngleich die Zuschauer fußballerisch keinen Leckerbissen zu sehen bekamen. Das war auch nicht zu erwarten, doch von der Intensität her schenkten sich beide nichts: Das Kellerduell begann als offener Schlagabtausch, ehe die SG Freiensteinau sich zum Ende der ersten Hälfte ein Übergewicht erspielte, jedoch ohne Torerfolg blieb. Danach kam der noch sieglose ESV Hönebach besser aus der Kabine, bei dem Trainer Olaf Gabriel in seinem zweiten Spiel an der Seitenlinie stand. Doch in diese Druckphase hinein schlug Freiensteinaus Joker Marius Sinner zu – der umjubelte Führungstreffer. Mit dem Tor war das Spiel erneut gekippt und die SGF drückte eher auf den zweiten Treffer, verpasste aber eine Vorentscheidung. Hönebach bleibt mit dieser Niederlage Tabellenletzter – die lange Heimfahrt dürften sich die Eisenbahner anders vorgestellt haben. Der Fuchs-Elf gelang ein kleiner Befreiungsschlag
Tor: 1:0 Marius Sinner (54.)
Zuschauer: 150
