Sieben Punkte aus vier Spielen konnten die Fuldaer Fußballerinnen nach dem Aufstieg bereits einsammeln. Damit steht das Team von Coach Marcel Roßdeutscher derzeit auf Tabellenplatz fünf – drei Zähler hinter Lütter. „Defensiv haben wir bis auf das Spiel gegen Dortelweil gutgestanden. Wir hätten die eigenen Chancen besser nutzen sollen, da war mehr drin“, zieht er ein Fazit. „Unterm Strich war es aber ein guter Anfang“, fügt er an. Am Samstag gegen den MFFC Wiesbaden erwartet Roßdeutscher eine deutlich spannendere Begegnung, als die Tabellensituation aussagen könnte: Insgesamt trennen beide Teams vier Plätze, der MFFC kam nicht gut in die Saison. „Wiesbaden ist stärker, als es die Tabelle hergibt. Das wird ein Duell auf Augenhöhe“, so der SGB-Trainer.
Der MFFC sei zweikampfstark und komme besonders über solch harte Zweikampfführung ins Spiel. Dagegen gelte es, zu arbeiten. Dass Wiesbaden aber auch weiß, wo das Tor steht, zeigt das vergangene Ligaspiel gegen Großenenglis: 6:6 trennten sich die Mannschaften in der Landeshauptstadt. Dies gilt es für die Barockstädter auszunutzen. „Unser Fokus liegt darauf, die Chancen vor dem eigenen Tor einzudämmen und die Schwächen in ihrer Defensvie auszunutzen“, gibt Roßdeutscher die Marschroute vor. Gerade nach der 1:4-Niederlage in Dortelweil appelliert der SGB-Coach an eine stabile Hintermannschaft. „Wir müssen die Grundtugenden an den Tag legen und das eigene Tor verteidigen“, erklärt er. Dies sei der Barockstadt bis auf das Spiel in der Vorwoche auch gelungen. „Dortelweil war der Liga-Primus, der mit individuellen guten Spielern gespickt ist und verdient gewonnen hat“. Personell sehe es noch gut aus; auch wenn die SGB seit vergangener Woche von einer kleinen Erkältungswelle betroffen ist: Lisa Schlott fällt aus. „Wir sind in der Breite aber gut aufgestellt“.
Auf Wolke Sieben schwebt derzeit wohl die TSG aus Lütter: Mit zehn Punkten steht das Team von Trainer Jürgen Auth und Julian Treidler auf Rang zwei und hat ein Spiel weniger absolviert als Spitzenreiter Dortelweil. Am Samstag (17 Uhr) will die TSG nun beim aktuellen Tabellenvorletzten aus Schaafheim die starke Form bestätigen und den nächsten Pflichtsieg eintüten.
Ganz anders sieht es beim TSV Pilgerzell aus. Noch ohne eigenen Ligatreffer steht das Team von Trainer Knut Seuring auf den letzten Tabellenplatz und muss am Samstag um 18 Uhr bei TuS Großenenglis antreten. Der Gastgeber selbst ist mit gerade einmal drei Remis in vier Spielen auch nicht besonders gut in die Liga gestartet. Um nicht schon frühzeitig an die Verbandsliga denken zu müssen, will der TSV am Samstag den ersten Sieg einfahren.
Frauen-Hessenliga
Samstag
16.15 Uhr
SF/BG Marburg – Hessen Kassel II
17 Uhr
Barockstadt Fulda-Lehnerz – Wiesbaden (in Gläserzell)
Lütter – Schaafheim
Egelsbach – Klein-Linden
18 Uhr
Großenenglis – Pilgerzell
18.30 Uhr
Bornheim/GW – Dortelweil
