Barockstadt – MFFC Wiesbaden 4:1 (1:0)
Das lief ganz rund für die SG Barockstadt-Frauen am Samstag – passend zum Festtag: In Gläserzell wird am Wochenende 60 Jahre SVG gefeiert, schon am Freitag ging es mit Tischtennis los, am Samstag folgte das Oktoberfest und am Sonntag machen weitere Spiele das Wochenende rund. Neben dem Platz gab es Haxen, auf dem Rasen zeigte sich die SGB nach der Niederlage beim Hessenliga-Primus Dortelweil wieder von ihrer dominanten Seite. „Das war sehr verdient, wir waren klar besser, hatten Chancen und standen hinten stabil. Darauf haben wir heute hingearbeitet“, war Trainer Marcel Roßdeutscher stolz. Celine Zura und Magdalena Krug mit je einem Doppelpack waren hauptverantwortlich für den Sieg. Aber auch Torhüterin Lorena Herbert, die beim Stand von 1:0 einen Elfmeter der Gäste hielt, trug ihren Teil dazu bei.
SG Barockstadt: Herbert; Rothe, Herzig, Schmidt, Zura, Kolbe, Ostertag, Willmer, Krug, Volland, Hohmann (Dieringer).
Tore: 1:0 Celine Zura (36.), 2:0 Celine Zura (58.), 3:0 Magdalena Krug (60.), 3:1 Lorena Bernadie (63.), 4:1 Magdalena Krug (76.)
Zuschauer: 200
Verschossener Foulelfmeter: Wiesbaden (50.) – Herbert hält
Lütter – Vikt. Schaafheim 3:1 (2:0)
„Kein schönes Spiel“, sagte TSG-Trainer Jürgen Auth – aber die drei Punkte behielt Lütter zum Oktoberfest zuhause und konnte nachher schön feiern. Doch seiner Mannschaft gelang es diesmal nicht, dem Gegner das eigene Spiel aufzudrücken. Im Gegenteil: Nach Lena Großers Fernschusstor zum frühen 1:0 bestimmte Schaafheim immer mehr und mehr das Geschehen. „Sie haben es dann übernommen“, so Auth. In der Drangphase der Gäste foulte eine Spielerin von Schaafheim jedoch unglücklich im Strafraum und schenkte Lütter einen Elfmeter, den Großer verwandelte. Doch auch das 2:0 gab der TSG wenig Sicherheit. „Obwohl wir umgestellt hatten, haben sie uns weiter ihr Spiel aufgedrückt“, so Auth zur zweiten Halbzeit. Schließlich fiel sogar das verdiente 2:1, das die TSG erst nervös machte, dann aber wieder wachrüttelte. „Hintenraus hatten wir dann wieder unsere Chancen“, sagte der Coach. Das 3:1 durch ein Eigentor machte den Deckel schließlich drauf. Lütter ist damit weiter ungeschlagen und bleibt an Spitzenreiter Dortelweil dran, der sich parallel knapp mit 3:2 in Bornheim durchsetzte.
Lütter: Lohmann; Beck, Bahr, Reith, Spilke, Großer, Schöppner, Schlott, Maikranz, Klaus, Bott (Dechant, Lorenz).
Tore: 1:0 Lena Großer (4.), 2:0 Lena Großer (44., Foulelfmeter), 2:1 Anna Becker (71.), 3:1 Nina Löper (89., Eigentor)
Zuschauer: 150
Großenenglis – Pilgerzell 3:0 (3:0)
Der TSV Pilgerzell muss weiterhin auf seine ersten Punkte, und auch Tore warten: 0:3 verlor das Team am Samstag bei TuS Viktoria Großenenglis und lag dabei schon zur Pause mit drei Toren hinten. Die Treffer fielen binnen kürzester Zeit. „Das waren die zehn, zwölf Minuten, die uns das Spiel verloren haben“, bedauerte Pilgerzells Trainer Knut Seuring, der ansonsten aber nur Positives sagen konnte: „Wir haben bis zum ersten Gegentor ein gutes Spiel gemacht, das war ausgewogen und auf Augenhöhe, mit Chancen auf beiden Seiten. Auch nach den Gegentoren war das okay, die Mannschaft hat dann Charakter bewiesen“. In Hälfte zwei legte der TSV sogar noch eine Schippe drauf und hätte den Treffer zumindest verdient gehabt. „Wir waren dann näher am 1:3 als sie am 4:0“, so Seuring: „Aber die Mannschat hält zusammen, das rechnen wir ihr hoch an“.
Pilgerzell: Kröhling; Worch, Rumpf, McGilvray, Happ, Steinert, Lüdtke, Schneider, Gruner, E. Barth, Wilde (R. Barth, Leonangeli).
Tore: 1:0 Jana Schwaab (25.), 2:0 Lara Wessel (27.), 3:0 Janine Dülger (34.)
Zuschauer: 80
