Kühe, Pferde, Ziegen, Schafe und auch ein Huhn – die Tiere waren natürlich das Highlight das Festzugs, aber auch die menschlichen Teilnehmer wussten zu begeistern. Nach Grußworten an der Sprecherstelle am Dorfplatz marschierte der Musikverein Simmerhausen-Batten zunächst von dort aus dem Ort hinaus und den Berg hoch, um die Strecke frei zu machen, dann ging es los. Hinter dem Polizeiauto reihten sich die Teilnehmenden auf. Die Landwirte hatten ihre Tiere mit Blumen geschmückt. Auch die Wagen und Traktoren waren rausgeputzt und dekorierte worden. Über 20 Nummern hatte der Festzug. Mit dabei waren unter anderem die Trachtengruppen aus Simmershausen und Oberkalbach, die örtliche Kirmesgesellschaft, der Kindergarten, der Oldtimerklub Hilders, die Volkstanzgruppe Hilders, die Lahrbacher Alphornbläser, die Riesenklapper aus Obernüst und die Brander Bäsebotscher.
„So viele Leute zeigen die Verbundenheit mit der Region und die Verbundenheit mit der Landwirtschaft“, sagte Michael Ruhl, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat mit Blick auf die Menschenmenge. Er dankte der Vereinsgemeinschaft für ihr Engagement: „Da steckt viel Arbeit und Organisation dahinter.“ Neben Ruhl verfolgten unter anderem auch Landrat Bernd Woide, Landtagsabgeordneter Sebastian Müller, und Bürgermeister Ronny Günkel das Treiben am Dorfplatz. Bereits vor dem Start des Festzugs hatten die Feierlichkeiten begonnen. In den Backhäusern wurden Kartoffel- und Brotploatz gebacken, am Dorfplatz und in den Gaststätten wurde Mittagstisch angeboten und die örtlichen Vereine beteiligten sich auch mit Essens- und Getränkeständen. Ein Kunsthandwerkermarkt lud zum Stöbern ein und die Kinder konnten verschiedene Angebote in einer extra eingerichteten Spielstraße ausprobieren.
