Exklusiver Einblick in den Früchteteppich
Ein besonderer Höhepunkt war der exklusive Einblick in den Sargenzeller Früchteteppich, bevor die Ausstellung am 6. September 2025 offiziell eröffnet wird. Seit 1988 entsteht in der Alten Kirche jedes Jahr ein solcher Früchteteppich, getragen vom Förderverein Alte Kirche Sargenzell e.V., der ein Jahr später, 1989, gegründet wurde. Das diesjährige Motiv wird aus über 120 verschiedenen Naturmaterialien gestaltet, die in abendlicher Feinarbeit zu einem beeindruckenden Bild gelegt werden. Das Kunstwerk steht in diesem Jahr unter dem Leitgedanken des Vertrauens - angelehnt an die biblische Szene, in der Jesus den Sturm beruhigt. Christoph Degen zeigte sich tief beeindruckt: „Ich bin begeistert, wie viele Menschen sich hier engagieren - gerade auch in Sargenzell mit dem Früchteteppich. Das ist inzwischen ein echtes Markenzeichen für die Region geworden.“
Begegnung und Tradition in Sargenzell
Im Anschluss führte der Weg nach Sargenzell, wo die Delegation die Kirmes besuchte. Beim Aufstellen des Kirmesbaums und einem kleinen Umtrunk bot sich Gelegenheit zum Austausch mit der Kirmesgesellschaft, die für eine herzliche Atmosphäre und Gastfreundschaft sorgte. Bürgermeisterkandidat Mario Wagner betonte: „Die Kirmesgesellschaften sind ein starkes Zeichen dafür, wie Gemeinschaft in Hünfeld gelebt wird - ein Miteinander, dass Tradition und Zukunft verbindet.“
Technik trifft Natur - Besuch im Konrad-Zuse-Museum
Abgerundet wurde der Tag durch einen Besuch im Konrad-Zuse-Museum, das neben der Geschichte des Computerpioniers auch die Sonderausstellung „Entdecke den Wald“ präsentiert. Auch hier würdigte Christoph Degen die Arbeit der Stiftung und ihrer Engagierten:„Das Museum wird von einer Stiftung getragen. Solche Institutionen sind für die Menschen hier von unschätzbarem Wert. Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich engagieren - das ist großartig für unseren Zusammenhalt.“
Ein Tag voller Eindrücke
Der Besuch machte deutlich, wie eng Kunst, Kultur und Wissenschaft in Hünfeld mit dem Engagement der Bürgerinnen und Bürger verbunden sind. Ob beim Früchteteppich, in den Kirmesgesellschaften oder im Konrad-Zuse-Museum - überall tragen Vereine und Ehrenamtliche dazu bei, dass Hünfeld eine lebendige Stadt mit starkem Zusammenhalt bleibt.
