Mitglieder und der Slow-Food-Bewegung nahestehende nutzten die Gelegenheit, um ihre Produkte zu präsentieren. „Wir sind ein bundesweiter Verein, der noch nicht so bekannt ist“, sagte Gudrun Heidorn, Conviviumleiterin Fulda. Dazu, dass sich das ändert, sollte er Genießer-Markt beitragen. Eins der Ziele der Engagierten in Fulda ist, die gesunden Lebensmitte, die hier in der Region produziert werden, hier auch verfügbar zu machen. „Wir möchten gerne einen regelmäßigen Markt etablieren, am liebsten freitagsnachmittags, wenn die Leute auch Zeit haben“, berichtete Heidorn. Auch die Themen Gemeinschaftsverpflegung, Schule und Kita liegen dem Verein am Herzen.
Bei dem Genießer-Markt konnten sich die Besucher Informieren und regionale Produkte erwerben. Darunter waren auch zahlreiche Lebensmittel – zum mit nach Hause nehmen und zum Verzehr vor Ort. Ob Kuchen oder fermentiertes Gemüse beim Linden Gut, Apfel in verschiedenen Variationen bei Krenzers oder eine kulinarische Veredelung des Rhönschafs in Form eines Lammgerichts zubereitet von Jonas Sporer vom Restaurant Ritter – die Palette war breit. Das Rhönschaf und andere alte Nutztierrassen und Nutzpflanzen wieder auf den Teller zu bringen ist das Ziel der Slow-Food-Initiative Arche des Geschmacks. Auch in Form von Wollprodukten von Schäferin Julia Djabalameli vom Spielgshof war das Rhönschaf präsent. Gerhild E. Birmann-Dähne stellte ihr Kräuterbuch mit Kräuterzubereitungen vor. Abgerundet wurde das Programm mit kurzen Vorträgen zum Rhönschaf und zum Vogelsberger Rote Höhenvieh, einem Gewinnspiel und Musik vom Duo Sunny Vibes.
