Schießen 03.09.2025

Deutscher Meistertitel für Noah Breul: Gold mit der Luftpistole

Bad Hersfeld/München (pm/jah) – Großer Jubel beim SV Heenes: Noah Breul hat bei den Deutschen Meisterschaften Sportschießen auf der Olympiaschießanlage in München-Garching/Hochbrück den Deutschen Meistertitel in der männlichen Jugend, Luftpistole Zehn Meter, gewonnen. Mit 375 Ringen setzte sich der 16-Jährige einen Ring vor Lenny Putzke (Schützengilde Frankfurt/Oder) durch, Dritter wurde Anakin Finley Sarrach (Frankfurt/Oder) mit 370 Ringen.

Ehrung des Deutschen Meisters Noah Breul durch Bürgermeisterin und Vorstand im Heeneser Schützenhaus. Von links nach rechts: Tobias Fohr (SV Heenes), Hendrik Henning (1. Vorsitzender SV Heenes), Bürgermeisterin Anke Hofmann; Noah Breul (SV Heenes), Dimitri Breul (SV Heenes), René Hentschel (SV Heenes). Foto: SV Heenes

„Was für ein Meilenstein für unseren erst vor zwei Jahren neu aufgestellten Schießsportverein in der Hersfelder Kreisstadt. Noahs Titel ist der Lohn für Trainingsfleiß, Teamgeist und die vielen ehrenamtlichen Stunden, die in unsere Vereinsarbeit fließen. Dieser Erfolg gibt dem gesamten Verein Rückenwind“, freute sich Hendrik Henning, erster Vorsitzender des SV Heenes.

Der Wettkampftag brachte eine nervenstarke Schlussphase: Breul beendete seine 40-Schuss-Serie mit starken 95 Ringen und drehte damit das Duell kurz vor Schluss zu seinen Gunsten. Besonders bemerkenswert: Breul steigerte sich innerhalb eines Jahres vom 27. Platz 2024 (353 Ringe) zum Deutschen Meister 2025. Selbst Anke Hofmann, Bürgermeisterin der Festspielstadt, gratulierte dem Deutschen Meister: „„Bad Hersfeld gratuliert herzlich zu diesem großartigen Triumph. Noah ist ein starkes Vorbild für junge Menschen in unserer Stadt. Der SV Heenes zeigt, wie engagierte Vereinsarbeit Talente fördert und unsere Sportstadt überregional sichtbar macht. Wir freuen uns darauf, Noah und das Team in Bad Hersfeld zu würdigen.“ Und auch Tobias Fohr, Sportwart des Vereins, fand nur lobende Worte für Breul: „Noah zeigte bereits zu Beginn seiner Schützenkarriere sein riesiges Talent. Einen weiteren Entwicklungsschub erhielten seine Fähigkeiten mit der Berufung in den hessischen Landeskader und dem damit verbundenen Kadertraining am Stützpunkt.“