Seng zeigt, wie ästhetisch anspruchsvolle Filme systematisch zur Verbreitung von Ideologien genutzt wurden – und welche Rolle dabei große Namen wie Leni Riefenstahl oder Veit Harlan spielten. Auch nach 1945 blieben viele dieser Filmschaff enden erfolgreich – ein Umstand, der die vermeintliche Entnazifizierung kritisch infrage stellt. Anhand ausgewählter Filmausschnitt e und Analysen beleuchtet Seng die visuelle Macht des NS-Films und dessen Einfluss auf spätere Werke, bis hin zu modernen Blockbustern. Ein Vortrag für alle, die hinter die Bilder blicken und Filmgeschichte neu verstehen wollen.
Für Anmeldungen zum Akademieabend kontaktieren Interessierte die Veranstalter bitte per E-Mail: katholische.akademie@bistum-fulda.de.
Veranstaltungsort: Katholische Akademie im Bonifatiushaus Fulda, Neuenberger Str. 3-5, 36041 Fulda.
