Hintergrund des Besuchs ist die besondere Situation in Bad Salzschlirf: Als einzige Heilbad-Kommune in Hessen verfügt der Ort derzeit über kein eigenes Bad, da sowohl die Therme als auch das Freibad geschlossen werden mussten. Für die CDU-Fraktion ist es daher ein zentrales Anliegen, Wege zu finden, wie zumindest das Freibad in Zukunft wieder reaktiviert werden kann – trotz der angespannten Haushaltslage.
Das Naturbad in Bad Orb bietet hierfür wertvolle Vergleichsmöglichkeiten: Es verfügt sowohl über ein Naturbecken als auch über ein klassisches gechlortes Becken. Während die Personalkosten den größten Anteil der Betriebskosten ausmachen, fallen im Naturbad geringere Aufwendungen für Technik, Schulungen und Chemikalien an.
„Der Austausch in Bad Orb war für uns äußerst aufschlussreich“, betont Alexander Kluge „Wir haben viele konkrete Informationen zu den Vor- und Nachteilen beider Modelle erhalten – sowohl in Bezug auf die Investitions- als auch die Betriebskosten. Diese Erkenntnisse sind für unsere Überlegungen von großer Bedeutung, da wir zeitnah einen neuen Anlauf starten wollen, das Freibad in Bad Salzschlirf wiederzubeleben.“
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das angekündigte Förderprogramm des Bundes für den Breitensport, das aus dem Sondervermögen der Bundesregierung bereitgestellt werden soll. Da der Schwerpunkt dieses Programms insbesondere auf Schwimmbädern liegt, sieht die CDU hier eine große Chance für Bad Salzschlirf, finanzielle Unterstützung für eine mögliche Reaktivierung zu erhalten.
Für die CDU Bad Salzschlirf ist dabei nicht nur die finanzielle Tragfähigkeit entscheidend, sondern auch die Frage, welches Modell bei den Bürgerinnen und Bürgern auf Akzeptanz stößt. „Unser Ziel ist klar: Wir wollen wieder ein Bad in Bad Salzschlirf schaffen, das die Menschen gerne nutzen und das den Ort attraktiver macht.“
Die CDU dankt den Verantwortlichen in Bad Orb für die offenen Einblicke und den wertvollen fachlichen Austausch.
