Tischtennis 22.09.2025

Bundesliga – „Übermachtiger Gegner“ – Saarbrücken zu Gast in Fulda

Fulda (jah) – Nur drei Tage nach dem souveränen Pokalerfolg gegen eine Grünwettersbacher Reservisten-Mannschaft geht es für den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell bereits in der Tischtennis-Bundesliga weiter – die Vorzeichen sind vor dem Duell mit dem 1. FC Saarbrücken (Montag, 19 Uhr) um Superstar Fan Zhendong jedoch gänzlich andere.

Dimitrij Ovtcharov und der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell empfangen am Montag den 1. FC Saarbrücken – mit Superstar Fan Zhendong? Foto: Christine Görlich

Gegen Grünwettersbach verschlug es am Freitagabend gerade einmal 150 Zuschauer in die Hubtex-Arena, der Fan-Zhendong-Effekt ist vor dem Duell mit den Saarländern aber auch rund um die Wilmingtonhalle spürbar: „Seit vier Wochen ist die Halle ausverkauft“, erklärte Maberzells Präsident Stefan Frauenholz, der sich jedoch in Zurückhaltung übt: „Erstmal müssen wir ja abwarten, ob er überhaupt dabei ist. Dennoch treffen wir am Montagabend auf einen übermächtigen Gegner.“

Denn Saarbrücken ist weitaus mehr als nur der chinesische Superstar, das weiß auch Frauenholz: „Es ist ja nicht nur Fan Zhendong, auch Spieler wie Patrick Franziska und Darko Jorgic sind brandgefährlich“, warnt Frauenholz vor dem Champions-League-Seriensieger: Drei Mal in Folge gewann das Team von Trainer Wang Zhi die Königsklasse – und auch Zhendong ist mittlerweile in der TTBL angekommen. Nach zwei Einzel-Niederlagen gegen Bergneustadt zum Liga-Auftakt Ende August triumphierten die Saarländer in Bad Königshofen und gegen Dortmund, der Chinese gewann alle seine Begegnungen.

Dennoch wollen die Maberzeller vor ausverkauftem Haus natürlich alles geben. Um die Punkte kämpfen werden wieder Dimitrij Ovtcharov, Jonathan Groth, Fanbo Meng und Ruwen Filus – Kao Cheng-jui sollte eigentlich bereits im Pokal gegen Grünwettersbach zum Einsatz kommen, musste allerdings verletzt den Daumen senken und ist auch gegen Saarbrücken noch nicht mit von der Partie. „Aber egal wie, wir wollen uns so gut wie möglich präsentieren“, betont Stefan Frauenholz abschließend.