Wagner hat im Wahlkampf seinen Schwerpunkt auf drei Bereiche gelegt, wie er berichtet: „Erstens will ich Hünfeld als lebenswerte Stadt für alle Generationen weiterentwickeln - mit guten Kitas, verlässlicher Betreuung, sicheren Wegen, Freizeitangeboten und einer Infrastruktur, die auch älteren Menschen zugutekommt.“ Zweitens brauche es mehr bezahlbaren Wohnraum, gerade in der Innenstadt. Die bisher geplanten Investitionen der Stadt Hünfeld in Höhe von 500.000 Euro in den sozialen Wohnungsbau seien zwar ein Anfang, angesichts steigender Mieten aber zu wenig: „Hier möchte ich stärker investieren und Leerstände konsequent nutzen.“ Drittens stehe moderne und transparente Verwaltung auf der Agenda des 48-Jährigen. Sein Ziel sei es, die Bürgerinnen und Bürger besser einzubinden: „Digitale Angebote verbessern, aber gleichzeitig Hürden abbauen und Entscheidungen verständlicher machen.“ Er fasst zusammen: „Das sind die Stellschrauben, an denen wir drehen müssen, damit Hünfeld auch in Zukunft attraktiv bleibt.“
Als positive Leistung in Hünfeld hebt der Bürgermeisterkandidat der SPD die engagierten Bürger und das starke Vereinsleben hervor: „Da kann man drauf aufbauen.“ Die Innenstadt habe ebenfalls durch Förderprogramme neue Impulse erhalten. An vielen Stellen gebe es dagegen Verbesserungspotenzial, etwa beim Ausbau der Infrastruktur in den Stadtteilen. Hier verweist der 48-Jährige auf die E-Ladesäulen in der Stadt Hünfeld, in der es noch zu wenig gebe: „Da geht deutlich mehr.“ Auch die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger lasse zu wünschen übrig: „Vieles wird noch zu sehr von oben entschieden – ich möchte, dass wir früher ins Gespräch kommen und gemeinsam Lösungen entwickeln.“ Beim Wohnungsbau sieht der Großenbacher viele Möglichkeiten, mehr zu leisten: „Ich will gleich zu Beginn ein verstärktes Wohnraumprogramm auf den Weg bringen mit mehr Mitteln für bezahlbare und barrierefreie Wohnungen sowie einer systematischen Aktivierung von Leerständen.“
Die bisherigen Rückmeldungen und Reaktionen im Wahlkampf seien überwiegend positiv gewesen, beschreibt Wagner: „Viele Menschen sagen mir, dass sie es gut finden, dass endlich wieder Bewegung in Hünfeld spürbar ist und dass jemand zuhört, bevor er entscheidet.“ Natürlich gebe es auch kritische Stimmen: „Das gehört dazu.“ Der Bürgermeisterkandidat der SPD beschreibt seine Treffen in den einzelnen Stadtteilen als persönlich spannend. Im direkten Gespräch habe er viel erfahren, was die Menschen bewegt: „Diese Begegnungen haben meinen Wahlkampf geprägt und mir gezeigt: Die Menschen wünschen sich Alternativen. Sie wollen, dass Hünfeld nicht nur verwaltet, sondern gestaltet wird.“ Hierfür trete der 48-Jährige an: „Unter dem Motto ‚Hünfeld gemeinsam‘.“
