Der studierte Jurist lenkt seit 2020 die Geschicke seiner Heimatstadt im Landkreis Fulda. Dabei sei die Motivation und Begeisterung seit dem ersten Tag im Amt ungebrochen, erklärt Tchesnok: „Ich gehe nach wie vor mit Freude und Begeisterung ins Rathaus.“ Im Wahlkampf hat sich der 41-Jährige auf drei Themen fokussiert. Dazu zählt er die Erhaltung der guten Infrastruktur der Konrad-Zuse-Stadt, etwa im Bereich von Straßen, Kitas oder der Feuerwehr, die Stärkung des sozialen Zusammenhalts sowie Förderung der lokalen Vereine und nicht zuletzt die wirtschaftliche Solidität in der Stadtkasse: „Ohne diese sind die anderen Punkte nicht möglich.“
An Hünfeld schätzt Tschesnok das ehrenamtliche Wirken zahlreicher Menschen für die Gesellschaft: „Viele bringen sich ein, gerade in dörflichen Stadtteilen.“ Als positiv bewertet er zudem die Bemühungen zur Belebung der Innenstadt, wie zuletzt beim Hünfelder Festival-Sommer anlässlich des 25. Jubiläums des Hessentags. Auch die Rekordinvestitionen von 13 Millionen Euro für Kitas in Hünfeld bezeichnet der amtierende Bürgermeister als positive Entwicklung. Seine Arbeit in den vergangenen Jahren orientiere sich an dem Leitbild für die Stadt, welches im Jahr 2021 gemeinsam mit der Bürgerschaft aufgestellt wurde.
Als eines der Handlungsfelder, an denen erfolgreich gearbeitet wird, nennt Tschesnok die kommunale Wärmeplanung: „Die werden wir Anfang 2026 fertigstellen.“ Daran anschließend solle eine Machbarkeitsstudie für Fernwärmenetze in Hünfeld in Auftrag gegeben werden, erläutert er. Entwicklungen werde es ebenfalls bei den geplanten Modernisierungen der zwei Kitas Heilig Kreuz in Hünfeld und St. Laurentius in Mackenzell geben. Ein weiteres Projekt sei die Sanierung der Stützpunkt-Feuerwache in Hünfeld: „Da wollen wir uns mit voller Kraft einsetzen.“ Nicht vernachlässigen will der Hünfelder ebenso die Erhaltung der Straßen und Kanäle auf einem aktuellen Stand, genauso wie den Ausbau des Hochwasserschutzes, etwa in Nüst. Diese und viele weitere Projekte will Tschesnok gerne in einer zweiten Amtszeit weiter vorantreiben.
Der Wahlkampf in den vergangenen Wochen sei sehr erfolgreich verlaufen, freut sich der amtierende Bürgermeister. Er berichtet von viel Anerkennung und positiven Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern, etwa bei den Haustürbesuchen oder den 14 Dorfabenden in den dörflicheren Stadtteilen: „Die Menschen sind sehr, sehr zufrieden.“ Dabei komme das Lob von verschiedenen Gruppen, wie beispielsweise Seniorinnen und Senioren oder jungen Familien. Der 41-Jährige blickt entsprechend sehr zuversichtlich auf die anstehende Wahl.
