Am vergangenen Wochenende hatte der Deutsche Judo-Bund seine jungen männlichen Sportler der Altersklasse U17 zum Bundessichtungsturnier nach Abensberg geladen. 131 Athleten aus den Landesverbänden Baden, Württemberg, Thüringen, Sachsen, Rheinland, Pfalz, Saarland, Bayern und Hessen kämpften um einen Podestplatz, um sich so dem Bundestrainer für die anstehenden Maßnahmen zu empfehlen.
Herausragend ist dabei das Ergebnis von Ivan Fedorenko, der erneut an seine Erfolge von vor den Sommerferien anknüpfen konnte. Als jüngster Jahrgang ließ er in der Gewichtsklasse -55 Kilogramm nichts anbrennen und erkämpfte sich eine Bronzemedaille. Nach einem Freilos in Runde eins schickte er zunächst Moritz Mäder (Judo-Club Schkeuditz) mit einem Fußfeger und Leo Sprau (Judo Verein Speyer) mit einem sehenswerten tiefen Wurf von der Matte. An diesem Tag musste er sich nur im Halbfinale dem starken Roman Pluhatyrov (Leipziger Sportlöwen) durch eine Festhaltetechnik geschlagen geben. Im anschließenden, kleinen Finale gegen Konstantin Mindiyarov (PSV Eisenach) überzeugte er nach einer kleinen Wertung im Stand mit einem Armhebel im Bodenkampf. Erneut zeigte Fedorenko seine große Technikvielfalt, die ihn seine Kämpfe sehr variabel gestalten lässt.
Aber auch die anderen Fuldaer Starter zeigten einen starken Wettkampf und konnten bei dem hohen nationalen Niveau eines Sichtungsturniers durchaus mithalten und einige Kämpfe gewinnen. Antoni Regula (-66 Kilogramm) siegte in drei Begegnungen. Maximilian Michel (-66 Kilogramm) ging in zwei Begegnungen als Sieger von der Matte und Ben Hartmann (-55 Kilogramm) und Michal Szymanski (-73 Kilogramm) konnten je einen Sieg für sich verbuchen.
Trainer Mike Thiel zeigte sich begeistert von der Teamleistung: „Auf einem Bundessichtungsturnier mit derart hohem Leistungsniveau zehn Kämpfe zu gewinnen, ist nicht alltäglich. Ich bin sehr stolz auf die Entwicklung der Jungs, man sieht einen deutlichen Fortschritt über den Jahresverlauf.“
