Damen 30
Jubel bei der MSG Flieden/Schlüchtern: Die Damen 30-Mannschaft wurde am Wochenende Meister in der Sechser-Verbandsliga. Ein bärenstarkes Jahr ohne Punktverlust ging mit dem 5:4-Heimerfolg im Spitzenspiel gegen den Vizemeister TC Liederbach zu Ende, danach war die Freude im Königreich groß. Vier Einzel holte die MSG zunächst in Person von Constanze Helgert, Carina Möller, Carolin Auth und Monika Räsch-Happ, danach machten Helgert und Möller mit ihrem deutlichen Sieg im Doppel den Sack zu, während die anderen beiden Doppel noch an Liederbach gingen.
Damen 40
Meister sind auch die Damen 40 von Grün-Weiß Fulda: Rechnerisch machte es das Team im letzten Heimspiel vergangenen Samstag beim 5:1 gegen den TC Klein-Krotzenburg fix, hat nun aber noch ein Nachholspiel am Samstag beim Tabellenfünften Oberursel vor sich. „Natürlich haben wir uns schon mal gefreut und auch nachher noch zusammengesessen. Richtig gefeiert werden soll es aber nochmal, wenn wir auch wirklich durch sind“, sagte Teamchefin Katja Vater: „Wir wollen die Runde erst ganz zu Ende bringen“. Dennoch war der Titel nur noch Formsache, auch das Heimspiel am Wochenende lief deutlich: Nur Julia Roggel musste in ihrem Einzel in den Champions Tiebreak, bewies aber auch hier starke Nerven. Nach den Einzeln war das Duell entschieden, den Gästen gelang im Doppel noch ein Ehrenpunkt, während Melania Müller und Roggel ihr Match gewannen. Die Damen 40-Mannschaft wird im kommenden Jahr so zusammenbleiben, ließ Vater bereits durchblicken. Auch eine Aufstiegsmöglichkeit gibt es in der Vierer-Hessenliga nicht. „Eine Sechsermannschaft steht im Moment auch nicht zur Debatte“, so die Mannschaftsführerin weiter.
Die Damen 40-Mannschaft von RW Lauterbach landete knapp hinter dem Meister auf Rang drei: Am letzten Spieltag siegte Lauterbach zuhause nochmal mit 4:2 gegen den Vizemeister VfR Wiesbaden und beendete eine solide Runde erfolgreich. Für Platz zwei fehlten insgesamt allerdings drei Matchpunkte, weshalb Wiesbaden Zweiter blieb.
Damen 50
Für die MSG Johannisau/Flieden/Ebersburg gab es in der Vierer-Hessenliga der Damen 50 die Vizemeisterschaft zu feiern: Mit 5:1 gewann die MSG am letzten Spieltag beim TC Lampertheim und kassierte im gesamten Jahr nur eine Niederlage – das war das 0:6 zum Saisonstart gegen Niddapark. Sogar gegen Meister SaFo Frankfurt gelang Tanja Schulze und ihrem Team ein Unentschieden. Der Sieg am Samstag in Lampertheim war wiederum nur Formsache: Schulze, Simone Bau und Monika Räsch-Happ punkteten in den Einzeln, dazu wurden dann auch noch beide Doppel gewonnen.
Herren 50
Es wurde am Ende der letzte Platz für die Herren 50 von Rot-Weiß Fulda: Nach einer enttäuschenden Saison sind die Fuldaer gar nicht mehr erst zum letzten Saisonspiel beim TC Schwalbach angereist und kassierten damit eine 0:9-Wertung. Mit 2:12 Punkten und 20:43 Matchpunkten sprechen die Zahlen für sich, wenngleich zwei Heimspiele – gegen SKG Frankfurt und den Offenbacher TC – mit 4:5 verloren gegangen waren. Jene Teams landeten in der Tabelle nur knapp vor den Rot-Weißen, es war also durchaus mehr drin.
Herren 60
Noch eine Meisterschaft: Die Herren 60 von Grün-Weiß Fulda gingen als Champion der Sechser-Verbandsliga hervor. An der Tabellenspitze war es eng, Fulda und Götzenhain verbuchten gleich viele Siege in dieser Saison, doch die Grün-Weißen machten ihre Hausaufgaben mit einem 6:3-Erfolg bei der TG Goldstein und behaupteten damit die Spitzenposition.
Mannschaftsführer Peter Beikirch freut sich über den Erfolg, der gar nicht so eingeplant war: „Wir wussten nicht, wie es läuft, da wir erstmals in die Verbandsliga gekommen sind, und die Frankfurter Mannschaften eigentlich immer stark einzuschätzen sind“. Dadurch spielten die Grün-Weißen von Beginn an unbeschwert, gewannen zweimal deutlich, ehe es beim 4:5 gegen Dietesheim die erste und einzige Niederlage gab. „Danach hatten wir gedacht, dass der Zug abgefahren ist“, so Beikirch. Doch Dietersheim schwächelte dann und verlor plötzlich zwei Heimspiele, damit war der Weg für GW Fulda wieder frei. Herausragend auf die Saison gesehen war Steve Guy an Position eins, der alle seine Einzel gewann und auch im Doppel bei einer 4:1-Bilanz stand. „Er hat uns natürlich die Stärke gegeben und die Mannschaft mitgezogen“, so Beikirch. Die Grün-Weißen wollen – wenn sie den Aufstieg wahrnehmen – in der Hessenliga eine schlagkräftige und breit aufgestellte Truppe stellen. Darüber soll bis Winter aber mannschaftsintern noch gesprochen werden, sagt der Teamchef.
