Haupt gehört zum Rechercheteam, das Anfang des Jahres das Geheimtreffen in Potsdam aufgedeckt hat und darüber berichtete, dass rechtsextreme Netzwerke innerhalb und im Umfeld der AfD Pläne zur massenhaften Vertreibung von Menschen mit Migrationsgeschichte in Deutschland schmiedeten. In den vergangenen Monaten haben unabhängige Beobachter/-innen sowie staatliche Institutionen mehrfach auf rechtsextreme Strömungen innerhalb der AfD hingewiesen. „Unsere Demokratie lebt von Respekt, Vielfalt und einem offenen Dialog. Hassreden – egal von wem – untergraben diese Grundpfeiler und dürfen nicht toleriert werden“, erklärt Andreas Goerke Vorsitzender „Fulda stellt sich quer“. Fulda stellt sich quer fordert deshalb eine konsequente Auseinandersetzung mit rechtsextremen Tendenzen, eine klare Abgrenzung demokratischer Kräfte von der AfD sowie eine Stärkung der politischen Bildung, um Hass und Hetze entschieden entgegenzutreten und ein Verbot der AfD.
„Wir alle tragen Verantwortung, unsere Demokratie zu schützen. Dazu gehört es, Hass nicht unwidersprochen zu lassen, sondern ihn mit Haltung, Fakten und Solidarität entgegenzutreten“, so der Vorstand von „Fulda stellt sich quer“. Deshalb ist es für uns als Verein wichtig solche Veranstaltung wie mit Correctiv zu organisiere“, so Goerke. Im Rahmen der Veranstaltung wird beleuchtet, welche Rolle die AfD in diesen rechtsextremen Strukturen spielt, welche Verbindungen zwischen der AfD und Russland bestehen und welche Gefahren daraus für die Demokratie erwachsen. Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit zur offenen Diskussion mit dem Publikum.
