Fußball 24.09.2025

A-Liga West – Spvgg. Bimbach nach Abstieg wieder im Aufwind

Bimbach (sim) – Die Spvgg. Bimbach hat sich nach dem Abstieg aus der Kreisoberliga eindrucksvoll in der A-Liga West zurückgemeldet. Unter Trainer Darius Giemza führt das Team aktuell die Tabelle an. Mit sechs Siegen, vier Unentschieden und nur einer Niederlage steht Bimbach mit einem Torverhältnis von 36:19 an der Spitze – eine Bilanz, die den erfolgreichen Neustart unterstreicht.

Archivfoto: Justin Klenner

Trainer Giemza blickt dennoch mit gemischten Gefühlen auf die vergangenen Monate zurück: „Am Anfang war es ein holpriger Start – der Abstieg und die bittere Relegation steckten uns noch in den Knochen. Aber wir wussten: Hätten wir in der letzten Saison über die gesamte Spielzeit so gepunktet wie in der Rückrunde, wären wir wohl nicht abgestiegen.“ Der holprige Auftakt in die neue Spielzeit sei daher keine Überraschung gewesen, doch mittlerweile habe die Mannschaft wieder in die Spur gefunden.

Ein entscheidender Faktor für die positive Entwicklung war laut Giemza die ruhige Hand des Vorstands: „Vor rund eineinhalb Jahren hatten wir einen großen Umbruch. Die darauffolgende Saison war alles andere als einfach. Umso mehr gilt mein Dank dem Vorstand, der nicht nervös geworden ist und den eingeschlagenen Weg mitgetragen hat.“ Der Verein setzte gezielt auf Verjüngung und Integration einheimischer Spieler – ein Konzept, das sich nun auszuzahlen scheint. „Wir sind gemeinsam den Weg aus der Kreisoberliga in die A-Liga gegangen. Jetzt wollen wir sehen, ob wir oben mitspielen können. Unser Ziel ist es, eine Mannschaft zu formen, die langfristig da spielt, wo sie hingehört“, so der Coach.

Ein direkter Wiederaufstieg sei kein Muss. „Sollten wir den Aufstieg nicht schaffen, wäre das auch in Ordnung. Dass es kein Selbstläufer wird, war uns von Anfang an klar“, erklärt Giemza. Er sieht sein Team aktuell „an der Schwelle zwischen A-Liga und Kreisoberliga“ – leistungsfähig, aber noch mit Entwicklungspotenzial. Die Mannschaft könne stark aufspielen, tue sich jedoch manchmal schwer, vor allem wenn zwei bis drei Stammspieler fehlten. „Wenn alle an Bord sind, können wir gegen jeden Gegner bestehen.“

Der aktuelle Kader umfasst 19 Spieler. Zwar verlor Bimbach mit Luka Milenkovski einen wichtigen Akteur, konnte diesen Abgang aber mit drei Neuzugängen kompensieren: Deni Stojkov, Benjamin Mwanza – der jüngst durch tolles Fair Play auffiel – und Maik Schmidt verstärken das Team. Besonders wichtig ist dem Trainer die Mischung: „Was uns stark macht, ist die Balance – zwischen einheimischen und auswärtigen Spielern, zwischen jungen Talenten und erfahrenen Kräften.“ Mit dieser Struktur und dem gewachsenen Zusammenhalt will Bimbach weiter Kurs halten – und vielleicht schon bald weitere Schritte gehen. Ein erster eindrucksvoller wurde mit dem 1:0 im Topspiel gegen Sickels II zuletzt gemacht.