Leichtathletik 17.09.2025

5. VorderRhöner – Neue Höchstzahl und Starter aus Nah und Fern

Eiterfeld (pf) – Der VorderRhöner des VfL Eiterfeld wird immer beliebter: Am Samstag gingen knapp 270 Teilnehmer auf die gut 40 Kilometer Strecke rund um Eiterfeld. Damit wurde wieder ein neuer Bestwert erreicht, und das Event feierte mit der fünften Auflage obendrauf ein Jubiläum.

Gruppenbild am Hain – links der VfL-Vorsitzende Stephen Petrich und rechts Bürgermeisterin Dana Hauke, die den Startschuss gab. Fotos: Verein

„Es war wieder eine mega erfolgreiche Veranstaltung“, frohlockte Carolin Scheffer aus dem Orga-Team des Eiterfelder Lauftreffs stolz: 280 Teilnehmer waren angemeldet, aufgrund der Erklärungszeit sagte der eine oder die andere zwar ab – mit knapp 270 Startern, die auf der Strecke waren, freute sich der VfL aber einmal mehr über einen Höchstwert. Jedes Jahr wurden es bisher mehr Teilnehmer, diesmal waren sogar einige aus der Marktgemeinde hinzugekommen: „Von weiter weg haben wir immer viele dabei, die Bock darauf haben. Aber diesmal sind viele aus der Gemeinde gekommen. Es hat sich etabliert“, freute sich Scheffer. Die weiteste Anreise hatte ein Teilnehmer aus der Schweiz, der Bekannte in Osthessen hat und gleich ein Wochenend-Happening daraus machte.

Die Strecke – 39,6 Kilometer lang – war wieder gänzlich neu und hielt für die Teilnehmer einige Überraschungen bereit: Der VfL wurde gelobt für die Route, die neue, tolle Ausblicke und unbekannte Wege bot. Auch in Sachen Verpflegung hatte sich der Verein etwas einfallen lassen: An der ersten Station gab es Knacker oder Knusperstangen, Obst und Magnesium für die Läufer. An der zweiten dann mit Waffeln, Nussecken oder Laugenstangen viel Süßes als Motivation. Der Klassiker an Station drei: Rhöner Ploatz, der im Vorjahr schon super ankam. Und zuletzt gab es nicht nur Getränke, sondern auch die Reste vom Essen wurden zur vierten Station gefahren.

Nur die Jogger brachten diesen Zeitplan etwas durcheinander, schmunzelte Scheffer: „Einige nutzen die Strecke mit ihren Höhenmetern als optimales Training, unter anderem steht ja der Frankfurt Marathon an. Der erste ist um kurz nach 8 Uhr gestartet und war um 11.30 Uhr schon wieder am Sportplatz“. Insgesamt sei der VorderRhöner aber ein lauf für Familien und alle Altersgruppen, das zeigte sich auch diesmal wieder: Eine Elfjährige meisterte die Strecke mit ihren Eltern, die ältesten Teilnehmers waren Ende 60 oder gar Anfang 70. „Und das sind Wiederholungstäter“, so Scheffer. Ebenfalls waren viele Hunde auf der Strecke unterwegs, auch das scheine sich herumzusprechen, freuten sich die Veranstalter. Zwischenfälle gab es kaum: Viermal mussten Teilnehmer den Shuttleservice in Anspruch nehmen, zweimal wegen einer Blase am Fuß, einmal wegen Kreislauf und einmal wegen Erschöpfung.

Gegen 17 Uhr waren dann die letzten wieder am Hain angekommen, auch das Wetter spielte fast durchgehend mit: „Die Prognose war ja doch nicht so gut, aber es hat insgesamt nur 20 Minuten geregnet. Es war also perfektes Laufwetter“, sagte Scheffer. Am Hain wurde dann noch gesellig gefeiert und angestoßen, „die Leute kamen kaum mehr aus den Liegestühlen raus“, lachte sie.

Ein Termin für die sechste Auflage in 2026 soll zeitnah kommuniziert werden, erklärte Scheffer weiter, die zum Schluss allen fleißigen Helfern dankte, ohne die es nicht geht: „Das war echt top, was der ganze Verein da geleistet hat. Alle Sparten waren dabei und haben geholfen. Die Mädels vom Lauftreff, die Männer dahinter, und alle drumherum. Danke.“