„Der alljährliche Besuch sei seit mehr als 20 Jahren ein Muss und sie seien immer wieder berührt, verzaubert und beindruckt“ erzählt der sichtlich überraschte Herr Stein im Gespräch. Mit seiner Begeisterung ist er nicht allein. Zur gleichen Zeit befand sich eine Gruppe von circa 50 Personen einer französischen Delegation für europäische Kontakte im Raum, die ebenso beeindruckt waren. „Ich kann den Besuch wirklich jedem nur ans Herz legen“ lobt eine dieser Besucherinnen das Kunstwerk. „Jedem einzelnen Kunstwerk, welches in den letzten Jahren geschaffen wurde, sieht man die Liebe, Geduld und künstlerische Fertigkeit an“, so die Besucherin aus Frankreich.
Der Vorsitzende des Fördervereins, Manuel Mohr, überreichte zusammen mit seinem Stellvertreter Jürgen Klüber und mit Heike Richter, künstlerischen Leiterin des Früchteteppichs, einen Blumenstrauß sowie eine Flasche der neuen Früchteteppich-Spirituose, die in diesem Jahr erstmals in einer limitierten Sonderedition erhältlich ist.
Doch das Jubiläum hielt noch eine weitere Überraschung bereit: Nur wenige Minuten nach der Ehrung betrat Frau Claudia Traud den Ausstellungsraum – und zeigte sich sichtlich bewegt. Denn sie war vor genau 26 Jahren als 250.000 Besucherin ebenfalls besonders empfangen worden. Der Zufall, dass sie ausgerechnet an diesem Tag erneut zu den Gästen zählte, sorgte für große Freude und Staunen bei allen Anwesenden. Auch Frau Traud besuchte die Ausstellung mit einer Gruppe aus Hünfeld.
„Solche Momente zeigen, wie sehr der Früchteteppich die Menschen über Jahrzehnte hinweg verbindet“, sagte Manuel Mohr. „Wir sind dankbar für die Treue unserer Besucher und freuen uns auf viele weitere Jahre dieser besonderen Tradition.“
Der Früchteteppich 2025 zeigt das Motiv „Der Sturm auf dem See“ aus dem Lukas-Evangelium und ist noch bis zum 9. November täglich von 10.30 – 16.30 Uhr in der Alten Kirche Sargenzell zu sehen. Außerhalb dieser Zeiten sind ebenfalls Gruppenanmeldungen möglich; Anmeldungen unter 06652/ 180-195.
