180 Patenschaften gab es innerhalb der 15 Jahre, die es „Mogli“ nun schon gibt. „Mich fasziniert das Projekt aus zwei Gründen“, sagte Sebastian Pilz von der Katholischen Familienbildungsstätte. Zum einen vereine verschiedene Generationen, was sich auch bei der kleinen Feier zeigte, zum anderen bringe es ganz verschiedene Akteure zusammen – von den Projektpartnern, über die Ehrenamtlichen bis hin zu Kitas und Schulen und die Förderer, wie die Sparkasse Fulda, der Rotary Club Rhön und die Bäckerei Happ. Einige der Akteure konnte Ursula Schmitt, Vorsitzende des SkF Fulda, auch bei der Feierstunde begrüßen. „Fördern, beraten, begleiten und einfach da sein – Patinnen und Paten aus dem Projekt sind wichtige Begleiter für die Kinder“, sagte Schmitt: „Eine verlässliche Person in der Kindheit, kann einen Menschen für sein ganzes Leben stärken.“
Projektleiterin Felizitas Dehler von der Familienbildungsstätte und Schwester Debora Schneider vom SkF blickten gemeinsam auf die Anfänge des Projekts zurück. „Einmal in der Woche einem Kind zwei bis drei Stunden Zeit schenken“, erklärten sie, worum es bei „Mogli“ geht. Die Kinder sind etwa im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren und werden für zwei bis drei Jahre von ihrem Paten begleitet – immer wieder entwickeln sich daraus Beziehungen, die über die eigentliche Projektzeit hinaus Bestand haben. „Wir benötigen auch weiterhin Ehrenamtliche, die uns unterstützen, damit die Kinder in der Zeit einfach Kind sein können“, sagten die beiden. Nach dem gemeinsamen Singen eines eigens geschriebenen „Mogli“-Raps, zu dem als Ehrengast Balu der Bär vorbeischaute, gab es noch eine Ehrung. „Eine Patin ist Besonders, sie hatte inzwischen vier Patenkinder“, sagte Schwester Debora und bat Susanne Lasslop nach vorne, um ihre eine Urkunde und den SkF-Kristall zu überreichen. Lasslop ist seit 17 Jahren beim SkF aktiv, half in der Kinderkleiderausgabe in Fulda und baute die in Bad Hersfeld mit auf und ist seit 2012 Patin bei „Mogli“.
Sommerfest der Katholischen Familienbildungsstätte
Beim Sommerfest im Garten luden Spiel- und Kreativstationen zum Mitmachen ein. Von Dosenwerfen über Filzen, Wickelkatzen basteln, Stofffrisbee bemalen und Drehspinner gestalten bis hin zum Legen von Naturmandalas wurde einiges geboten. Tische und Bänke unter den großen Bäumen boten schattige Plätze zum Verweilen und für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt. Ein Highlight für die Kinder war die Aufführung des Marionettentheaters Kistenhausen.
