Lütterz war damit der Mittelpunkt von Young- und Oldtimerbesitzern, die, wie es der Veranstalter ausdrückt, „Freude am Umgang mit historischem Kulturgut auf Rädern haben“. Entsprechend handelt es sich beim Histo-Bergcup auch nicht um ein klassisches Rennen auf Bestzeit. Es geht hauptsächlich darum, dem Publikum „historische Motorsportfahrzeuge zu präsentieren“. Wie weiter vom veranstaltenden Verein zu erfahren war, soll der sportliche Ehrgeiz trotzdem nicht zu kurz kommen: „Im Klassik-Motorsport herrscht die Auffassung vor, dass historische Rennautos und Motorräder besser auf der Piste fahren und brummen, als im Museum verstauben sollen.“ Bewertet werden dann die gleichmäßigsten Fahrzeiten, für die es auch Pokale gibt.
Lütterz hat sich dabei für den Lauterbacher Automobilclub als echter Glücksfall erwiesen. Während des gesamten Wochenendes herrschte Ausnahmezustand im Ort. In fast jedem Hof standen Fahrzeuge, die Freiwillige Feuerwehr des Ortes kümmerte sich um Bewirtung und Verkehrsregelung. Auch Bürgermeister Florian Fritzsch war zugegen – sowohl um den Feuerwehren und Vereinen zu danken, als auch bei der Siegerehrung zu helfen.
