In diesem Jahr haben siebzehn Kommunen aus der Region Fulda Förderanträge gestellt. Das Hessische Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege hat seit Mai Förderbescheide in Höhe von circa 150.000 Euro verschickt. Markus Wehenkel von der Sportjugend Hessen und Harald Piaskowski, Integrationskoordinator im Sportkreis Fulda-Hünfeld, hatten die Sport-Coaches und die IDS-Stützpunktvereine (IDS = Bundesprogramm Integration durch Sport) zum diesjährigen Regionaltreffen in das Bootshaus des Kanu-Club-Fulda eingeladen. Zusammen informierten sie über Aktuelles, das Bundesprogramm „Integration durch Sport“ (IDS), die Weiterführung des Landesprogramms Sport integriert Hessen und das Programm „Sport gewinnt“ für ausländische Fachkräfte. Zudem gaben sie einen Überblick über Mittel-Verwendungsmöglichkeiten und gingen dabei intensiv auf die Bezuschussung der Übungsleitenden der Vereine ein, die Sportlerinnen und Sportler aus dem Kreis der Berechtigten in ihren Trainingsgruppen integriert haben.
Das Integrationsbüro des Landkreises Fulda war vertreten durch Sonja Gutermuth-Muhammad. Sie informierte die Anwesenden unter anderem über die Seite www.integration-fulda.de auf der viele Informationen zu finden sind und die am Landesprogramm teilnehmenden Kommunen mit den Kontaktdaten der Sport-Coaches hinterlegt sind.
Auf der Tagesordnung standen neben den Berichten der anwesenden Sport-Coaches auch drei Best-Practice-Beispiele. Wolfgang Zoth, der Vorsitzende des Kanu-Club-Fulda, zeigte einen Kurzfilm über die inklusiven Paddelangebote des Kanu-Clubs und berichtete von einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Antonius und dem Richthof. Von FT Fulda waren Daniel Schröder und Michael Gelhard dabei. Sie erklärten, dass Fußball, Basketball, Volleyball und Tischtennis die nachgefragtesten Sportarten des zweitgrößten Sportvereins der Region sind und man sehr erfolgreich agiere. Ein Wermutstropfen sei die Trainingssituation im Winter, da die Hallenkapazitäten keinesfalls ausreichen würden.
Aus den Reihen der Sport-Coaches berichteten Whoopie Wittmaack und Haidara Mona positiv über die Aktivitäten in Tann, die häufig als freie, vereinsunabhängige Angebote initiiert würden. Bei einem gemeinsamen Abendessen fand ein reger Austausch der Sport-Coaches – elf Kommunen waren vertreten – statt. Bernd Jiptner, der Künzeller Sport-Coach, hatte auch die Programmverantwortliche der Kommune mitgebracht. Susanne Flamme-Brüne zeigte sich begeistert von der interessanten Veranstaltung und nutzte die Gelegenheit, die Berichte der Sport-Coaches aus anderen Kommunen mitzunehmen.
