„Das war bis jetzt die absolut stärkste Mannschaft, auf die wir getroffen sind. Deren erste Halbzeit war überragend“, so Voll. Bereits nach 30 Minuten lagen die Gäste durch Tore von Leon Hofert, Haris Ljatifi und Sebastian Schmeer mit 0:3 zurück. In der zweiten Hälfte stellte Johannesberg um, lief früher an und kam besser in die Partie. Jan-Henrik Wolf verkürzte in der 58. Minute auf 1:3, und die SGJ brachte Kassel phasenweise ins Wanken. „Wir sind höher angelaufen und haben Hessen Kassel ordentlich vor Probleme gestellt. Es war ein sehr, sehr gutes Spiel von uns“, lobte Voll.
Trotz der weiteren Gegentore durch Okan Gül und Silas Hagemann sah der SGJ-Coach keinen Grund zur Kritik: „Wir haben die vollen 90 Minuten dagegengehalten. Die Mannschaft lebt – und wenn wir so weitermachen, wird das auch irgendwann belohnt. Heute war die Qualität auf der Gegenseite einfach zu hoch.“
Kassel II: Sauer; Kersting, Wagner, Eckhardt, Schmeer, Hofert, Hagemann, Ljatifi, Kanat, Stegmann, Gül
Johannesberg: Budakova; Kamdem, Schneider, Schmitt, Bislimi, Bardhushi, Wolf, Marquardt, Hossini, Udovicic, Sharif
Schiedsrichter: Tom Bartholmai (Altmorschen)
Tore: 1:0 Leon Hofert (7.), 2:0 Haris Ljatifi (14.), 3:0 Sebastian Schmeer (30.), 3:1 Jan-Henrik Wolf (58.), 4:1 Okan Gül (72.), 5:1 Silas Hagemann (90.+3, Foulelfmeter)
Zuschauer: 70
