Eine Sprecherin der Muttergesellschaft Migros Zürich bestätigte gegenüber der Lebensmittel-Zeitung, dass die Überprüfung Teil eines umfassenden Sanierungskurses sei. Bereits im Jahr 2024 hatte die Migros-Gruppe mehrere Tegut-Märkte geschlossen oder an Wettbewerber verkauft. Welche Filialen diesmal konkret betroffen sein könnten oder an wen sie übergehen sollen, ließ das Unternehmen dem Bericht zufolge offen.
Hintergrund der Schritte sind die anhaltenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Schweizer Mutterkonzerns Migros. Der Konzern musste 2024 einen Verlust von 55 Millionen Schweizer Franken hinnehmen. Um gegenzusteuern, hat die Gruppe in mehreren Tochterunternehmen Umstrukturierungen eingeleitet und sich unter anderem von Logistikstandorten und ehemaligen Verkaufsflächen getrennt.
