Der Film „Achtundzwanzig“ ist der dritte und, wie die Regisseurin in der Talkrunde bestätigte, letzte Film, der die Geschichte der vier Protagonistinnen erzählt und reiht sich damit hinter „Vierzehn“ und „Achtzehn“ ein. Die Kinodokumentarfilmreihe erzählt die Geschichte von Lisa, Fabienne, Laura und Steffi, die alle mit 14 Jahren im Jahr 2008 schwanger waren. In den Filmen wird somit von ihrem Werdegang, dem benötigten Mut, der Familie und dem Zusammenhalt auf dem Weg zu ihren vier Kindern Leyla, Valentin, Stella Luna und Jason, berichtet. Mit „Achtundzwanzig“ endet die Begleitung der vier Protagonistinnen und bietet den jungen Müttern Anlass, zu dem Zeitpunkt, an dem ihre Kinder das gleiche Alter erreicht haben, welches sie bei ihrer Schwangerschaft hatten, auf ihren Weg zurückzublicken. „Ich glaube die drei Teile erzählen ganz viel über das Frausein sowie darüber, wie viel Kraft in den Menschen steckt“, berichtete Regisseurin Grünberg: „Der Film macht Mut, das Leben selber in die Hand zu nehmen und nicht bei jeder Schwierigkeit wegzulaufen, sondern die Herausforderung anzunehmen“
In der Fragerunde beantwortete sie gemeinsam mit einer der vier Protagonistinnen die Fragen der zahlreichen Zuschauenden: Über die Entstehung des Films, die Unterstützung der Familien, berufliche Herausforderungen bis hin zu dem Gefühl, sich selber und die Kinder auf einer großen Leinwand aufwachsen zu sehen. „Ich kann nur appellieren, jede Frau, die diesen außergewöhnlichen Weg geht, zu unterstützen und aufzuhören, sie zu diskriminieren und ihr Steine in den Weg zu legen, sondern alles zu geben, damit sie den Weg ins Leben findet, da dieser nicht so einfach ist“, forderte Grünberg zum Schluss.
Aufgrund des großes Erfolges wird der Film nochmal am 2. November gezeigt - Tickets gibt es hier: ACHTUNDZWANZIG – Der Weg entsteht im Gehen | CineStar Fulda
