Im Radom drängten sich die Menschen eng zusammen, um einige leckere Backwaren und heißen Kaffee zu genießen. Selbst aus dem Sauerland war ein Pärchen angereist, um „Hessens höchsten Stollen“ selbst erwerben zu können.Mit dem Stollen-Abtrieb beginne für Pappert die vorweihnachtliche Zeit, berichtete Thomas Bertz, zuständig für Kommunikation und Marketing im Unternehmen: „Es ist ein wunderbares Ereignis.“ Mehrere Wochen habe das süße Gebäck auf 950 Metern Höhe „echte Rhöner Bergluft“ schnuppern dürfen. In diesem Jahr werde der Stollen bereits seit fünf Jahren verkauft, ergänzte Bertz: „Wir freuen uns, dass viele zu diesem Event gekommen sind.“ Was den Stollen auszeichne, sei die hohe Qualität der Zutaten, etwa der Apfelwürfel von der antonius Gärtnerei in Fulda, Apfelcherry vom Apfelweingut krenzers rhön aus Seiferts und sowie Haselnüssen und Weizen aus der Region. „Es ist alles aus der Heimat hier“, erläuterte Geschäftsführer Manfred Klüber. Er hob hervor, dass der Stollen sich auch als ein hübsches Präsent eigne. In diesem Jahr werden wieder 2000 Stollen in Holzkisten verkauft, auf denen ein neues Logo vom Radom gezeigt wird.
Die Zubereitung von Stollen sei eine eigene Disziplin, hob Brot-Sommelier Bernd Müller hervor, der lange an dem Konzept gefeilt hat. „Die Faszination hat sich zur Leidenschaft entwickelt.“ Leidenschaft sei für die Bäckerei Pappert bei ihrer Arbeit ein wichtiger Faktor, so Geschäftsführer Bernd Pappert: „Wir versuchen jeden Tag besser zu werden.“ Der Stollen wurde in diesem Jahr erstmals im neuen Backhaus in Rönshausen hergestellt und anschließend mit dem Laster zum Radom gebracht. „Es braucht Zeit und Ruhe, um ein Produkt reifen zu lassen“, so Pappert. Die Höhenlage sorge für ein unvergleichliches Aroma. Ein Stollen kostet 23 Euro. Ab Donnerstag beginnt der Verkauf in allen Pappert-Filialen, solange der Vorrat reicht.
