Campus 26.10.2025

Startschuss für den 7. Hackathon – Gerüstet sein für Ernstfall

Fulda (hl) – Was passiert, wenn der Strom ausfällt, Server versagen oder ganze Regionen von Naturkatastrophen betroffen sind? Beim „Hackathon“ in der Hochschule Fulda suchen über 90 Köpfe aus der Region und anderen Bundesländern in mehreren Teams Antworten für genau solche Szenarien.

Fotos: Christine Görlich

Unter dem Motto „Disaster Tech“, das als Thema des Jahres beim siebten Hackathon vorgestellt wurde, werden in interdisziplinären Teams digitale, technische und kreative Lösungen für Krisen- und Katastrophensituationen gesucht. „Wenn es drauf ankommt, zählt jede Minute“, betonte Christian Vey, Geschäftsführer der TechHub Region Fulda. Ob Naturkatastrophe, Stromausfall oder Großschadenslage – die Teilnehmer stellen sich jeglichen Szenarien, um neue Wege für Informationsgewinnung, Kommunikation und Einsatzkoordination zu finden und aufzuzeigen.

Prof. Dr. Jörg Kreiker, Professor für Programmierung und Vizepräsident für Lehre, Studium und Digitalisierung an der Hochschule Fulda, begrüßte die Wettbewerbsteilnehmer und wünschte allen viel Erfolg. Über 24 Stunden geht der Hackathon, erst am Sonntagnachmittag werden dann die Gewinner, die ein Preisgeld in Höhe von 2000 Euro abstauben können, bekanntgegeben.

Vorgestellt wurden die verschiedenen Themenblöcke, darunter zum Beispiel Lagebild und Informationsgewinnung oder Krisenmanagement, von Stefan Will, Studienleiter beim Landkreis Fulda. Die anschließenden Szenarien präsentierten Tobias Grosch aus der IT-Abteilung des Klinikums Fulda, Frank Reith als Fachdienstleiter Gefahrenabwehr und Christian Stickel als Informationssicherheitsbeauftragter für die Hochschule Fulda.

„Hier entsteht nicht nur ein Code – hier entsteht Zukunftssicherheit“, fasste Christian Vey zusammen, bevor der Startschuss fiel. Neben dem Programmieren der Codes selbst liegt bis Sonntag dazu ein besonderes Augenmerk auf der Kreativität bei der Lösungsfindung.

Hackathon-Start 2025. Fotos: Christine Görlich