Lokales VB 30.10.2025

Schuldezernent Krug besucht Brüder-Grimm-Schule

Alsfeld (pm/sim) – Ein Besuch, der Eindruck hinterlässt: Erster Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Patrick Krug verschaffte sich einen Einblick in den Schulalltag der Brüder-Grimm-Schule in Alsfeld. Gemeinsam mit den Amtsleitern Stefan Schmidt (Hochbau, Energie und Gebäudewirtschaft) und Matthias Röse (Schulische Bildung und Betreuung) wurde er von Schulleiterin Claudia Janich durch Klassen- und Therapieräume geführt. Dabei erfuhr er viel über die kleinen und größeren Herausforderungen der Schule – und wie das engagierte Kollegium diese tagtäglich meistert.

Verschiedene Therapieräume – unter anderem mit einer speziellen Therapie-Badewanne – gibt es in der Brüder-Grimm-Schüler, damit mehrfachbehinderte Kinder Entspannung finden, erzählt Schulleiterin Claudia Janich beim Besuch des Ersten Kreisbeigeordneten Patrick Krug (Zweiter von links), der von den beiden Amtsleitern Stefan Schmidt (links) und Matthias Röse begleitet wird. Foto: Sabine Galle-Schäfer/Vogelsbergkreis

Die Brüder-Grimm-Schule betreut aktuell 53 Schüler in acht Klassen von der 1. bis zur 12. Jahrgangsstufe. Viele der Kinder und Jugendlichen haben Entwicklungsstörungen, Autismus oder körperliche Einschränkungen. „Bei uns sind viele Abstimmungen nötig, es gibt keine kurzen Wege“, erklärt Janich. Besonders hervorzuheben seien das engagierte Kollegium und die sehr gute Elternschaft, die den Schulalltag aktiv unterstützen.

Zentrales Ziel der Schule ist die größtmögliche Selbstständigkeit der Schüler. Praktische Projekte wie der schuleigene Saftladen, der „Einkaufsführerschein“ oder der „Stadtführerschein“ vermitteln Alltagskompetenz und Selbstvertrauen. Parallel dazu wird selbstverständlich Unterricht in Deutsch, Mathematik, Sachkunde, Hauswirtschaft, Kunst und Sport angeboten. Für Kinder mit Mehrfachbehinderungen stehen zudem besondere Angebote wie Differenzierungsräume, Wasserbett mit Musikvibration, Klangwiege und eine Therapiewanne bereit. Patrick Krug zeigte sich beeindruckt: „Mein Eindruck ist, dass hier Probleme schnell angepackt werden – und Lösungen gefunden werden. Das zeigt, wie engagiert das gesamte Team arbeitet.“