Die Brüder-Grimm-Schule betreut aktuell 53 Schüler in acht Klassen von der 1. bis zur 12. Jahrgangsstufe. Viele der Kinder und Jugendlichen haben Entwicklungsstörungen, Autismus oder körperliche Einschränkungen. „Bei uns sind viele Abstimmungen nötig, es gibt keine kurzen Wege“, erklärt Janich. Besonders hervorzuheben seien das engagierte Kollegium und die sehr gute Elternschaft, die den Schulalltag aktiv unterstützen.
Zentrales Ziel der Schule ist die größtmögliche Selbstständigkeit der Schüler. Praktische Projekte wie der schuleigene Saftladen, der „Einkaufsführerschein“ oder der „Stadtführerschein“ vermitteln Alltagskompetenz und Selbstvertrauen. Parallel dazu wird selbstverständlich Unterricht in Deutsch, Mathematik, Sachkunde, Hauswirtschaft, Kunst und Sport angeboten. Für Kinder mit Mehrfachbehinderungen stehen zudem besondere Angebote wie Differenzierungsräume, Wasserbett mit Musikvibration, Klangwiege und eine Therapiewanne bereit. Patrick Krug zeigte sich beeindruckt: „Mein Eindruck ist, dass hier Probleme schnell angepackt werden – und Lösungen gefunden werden. Das zeigt, wie engagiert das gesamte Team arbeitet.“
