Von Beginn an entwickelte sich ein intensives Duell auf Augenhöhe. Beide Teams suchten mutig den Weg nach vorne, lieferten sich harte Zweikämpfe und erspielten sich gute Chancen. Chemnitz ging durch Matthias Sauerwein in Führung, doch die Antwort der Luchse ließ nicht lange auf sich warten: Dave König traf nur zwei Minuten später zum Ausgleich. Kurz vor der ersten Pause sorgte Michael Hodge für das 2:1.
Auch im zweiten Drittel blieb das Spiel hochklassig und spannend. Die Torhüter Benjamin Dirksen und Ondrej Kufa zeigten starke Paraden, ehe Niels Hilgenberg nach seiner abgelaufenen Strafe den Puck aufnahm und zum 3:1 einnetzte. Chemnitz verkürzte kurz vor Drittelende durch Matyas Caloun auf 3:2 – das Spiel blieb offen.
Im Schlussabschnitt setzten die Luchse erneut den ersten Akzent: Emanuel Grund stellte den Zwei-Tore-Abstand wieder her. In der 57. Minute brachte Mendel die Gäste noch einmal heran, doch Lauterbach verteidigte leidenschaftlich. Als Chemnitz in der Schlussphase den Torhüter vom Eis nahm, nutzte Kapitän Tobias Schwab die Gelegenheit und traf ins leere Tor zum 5:3-Endstand.
Nach dem Spitzenspiel ist vor dem Spitzenspiel: Bereits am kommenden Samstag (19 Uhr) gastiert der amtierende Meister FASS Berlin im Luchsbau. Die Luchse wollen auch dann ihre Heimstärke zeigen – und den Fans steht erneut ein spannendes Eishockeyspektakel bevor.
