Bereits zum Saisonstart standen sich beide Teams in der Lauterbacher Eissportarena gegenüber. Damals feierten die Luchse einen 12:3-Heimsieg und schickten die Berliner mit einer Niederlage zurück in die Hauptstadt. Doch wer die Liga kennt, weiß: Dieses Ergebnis spielt am Sonntag keine Rolle mehr. Die Eisbären Juniors verfügen über einen breiten, schwer einzuschätzenden Kader, der sich gerade in Heimspielen stark verändern kann. Zudem ist zu erwarten, dass die Berliner auf einige talentierte Nachwuchsspieler zurückgreifen, die mit ihrer Laufstärke und ihrem Einsatzwillen für frischen Wind sorgen werden.
Ein Vorteil für die Luchse könnte sein, dass die Eisbären bereits am Samstag im Erika-Hess-Eisstadion gegen den amtierenden Meister FASS Berlin antreten müssen. Ob der Doppelspieltag und die mögliche Belastung ein Faktor werden, bleibt abzuwarten – zumal der Kader der Hauptstädter genügend Rotationsmöglichkeiten bietet. Sicher ist jedenfalls: Den Lauterbachern steht ein dicker Brocken bevor.
Die Vorbereitung der Luchse verlief in dieser Woche alles andere als optimal. Nach dem Auswärtsspiel in Schönheide mussten sich mehrere Spieler krank melden und konnten nicht am Mannschaftstraining teilnehmen. Auch einige der anwesenden Akteure waren angeschlagen, weshalb an harte Trainingseinheiten kaum zu denken war. Entsprechend ist noch unklar, wer am Sonntag tatsächlich im Kader stehen wird. Fest steht allerdings, dass Topstürmer Matyas Welser verletzungsbedingt ausfällt.
Trotz der schwierigen Umstände ist die Motivation im Luchserudel groß. Nach den beiden Niederlagen in den Spitzenspielen gegen FASS Berlin und Schönheide will die Mannschaft unbedingt wieder Zählbares mit nach Hause bringen.
