Born bedankte sich für die besondere Ehre während seines Besuchs in Fulda, das Fass auf der Bühne anstechen zu dürfen. Er habe so etwas noch nie getan und sich praktisch „aufgehoben“ für die Esperantohalle: „Vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich drauf.“ Er wünschte allen Anwesenden einen schönen Tag der Deutschen Einheit. Unterstützung erhielt der Generalsekretär von Landrat Bernd Woide, der klar formulierte: „Die Einstellung ist entscheidend.“ Unter tosendem Applaus gelang es Born, den Trichter ins Fass zu schlagen und damit die Veranstaltung offiziell zu eröffnen.
Esperanto-Geschäftsführer Martin Gremm hieß das Publikum im Saal herzlich willkommen: „Schön, dass ihr alle da seid.“ In diesem Jahr werde nicht nur das 16. Oktoberfest zelebriert, sondern auch das 20-jährige Bestehen des Esperantohotels: „Das muss gefeiert werden. Das Bier muss laufen, bis die Zapfhähne glühen.“ Gremm lobte die hohe Qualität des Festbieres von Hochstift und meinte mit einem Augenzwinkern: „Man kann es gut in Maßen trinken.“ Der Geschäftsführer bedankte sich bei seinem Team. Ohne die vielen „tollen engagierten Mitarbeiter“ sei es nicht möglich, so eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Für den Fassanstich begrüßte er einige Ehrengäste, darunter den Fuldaer Bürgermeister Dag Wehner, die beiden Landtagsabgeordneten Sebastian Müller und Thomas Hering, Ruth und Julia Klesper von der Hochstiftbrauerei sowie Investor Leo Groll.
„O'zapft is!“ hieß es am Tag der Deutschen Einheit im Esperanto. An den zahlreichen Bierbänken verteilt hatten sich zahlreiche Menschen versammelt, die entweder dunkle Lederhosen oder hübsch sitzende Dirndl trugen. Gespannt warteten sie im urig dekorierten Saal auf den Anstich des Fasses von der Hochstift Brauerei. Für die musikalische Unterhaltung am Freitag sorgen „Die Thierseer“. Am Samstag stehen dann die „Trenkwalder“ auf der Bühne. Neben Livemusik warten einige leckere bayerische Schmankerl auf die Gäste.
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