Männer
Es ist Topspiel-Zeit in Fuldabrück: Vierter gegen Zweiter heißt es, wenn die HSG Großenlüder/Hainzell um Trainer Sebastian Peppler am Sonntag (17.30 Uhr) in Nordhessen antritt – und der Gäste-Coach erwartet ein „sehr, sehr schweres Spiel. Das ist für uns eine echte Bestandsprobe. Ich sehe Dittershausen als ein Top-Fünf-Team in der Liga“, sagt Sebastian Peppler. Besonders Unterschiedsspieler Moritz Gerlach müsse sein Team in den Griff bekommen, fordert Peppler, dem die Stärken des Gegners allerdings auch darüber hinaus bestens bekannt sind: „Sie sind ein sehr ausgeglichenes Team mit einer aggressiven Deckung. Wir müssen schauen, dass wir unsere technischen Fehler reduzieren.“ Nach dem Duell am zweiten Spieltag gegen Fuldatal/Wolfsanger freut sich der Lüderer Trainer allerdings auf das Duell, denn: „Da kommt nach Fuldatal der nächste Brocken auf uns zu. Und wenn es uns gelingt, unsere Fehler abzustellen, bin ich zuversichtlich, dass wir da was mitnehmen.“ Mit drei Siegen aus drei Spielen steht Großenlüder/Hainzell bisher makellos da, Dittershausen verlor bereits einmal – hauchdünn gegen Hersfeld.
Unter gänzlich anderen Vorzeichen steht derweil das Duell des Hünfelder SV, was bereits am Samstag (18.30 Uhr) über die Bühne geht: Der HSV ist noch ohne Saisonsieg – und muss nun ausgerechnet gegen den Meisterschaftsanwärter HSG Baunatal bestehen. Eine Herkulesaufgabe, das weiß auch Trainer Stephan Kimpel, der den Druck allerdings vollkommen rausnimmt: „Baunatal ist natürlich der klare Favorit. Es wäre eine sehr große Überraschung, wenn wir dort unsere ersten zwei Punkte holen würden, da sind wir realistisch. Neben Hersfeld und Großenlüder ist Baunatal Favorit in der Liga, entsprechend hoch hängen dort die Trauben.“ Dennoch hofft der Hünfelder Coach auf Fortschritte, was das eigene Spiel angeht. „Wir haben an unserem Abwehrverhalten gearbeitet. Besonders unser Rückzugsverhalten muss einfach besser werden“, legt Kimpel den Finger in die Wunde – Anfang des Monats kassierte der HSV vom starken Aufsteiger Külte 51 Gegentore. „Aber wir wissen auch, dass das nicht von jetzt auf gleich geht, das braucht eine gewisse Zeit“, betont Kimpel: „Aber ich bin da geduldig und hoffe, dass es das gesamte Umfeld auch ist. Wir wollen uns stetig weiterentwickeln.“
Während in Dittershausen also das Spitzenspiel des Spieltags steigt und der HSV gegen Baunatal nach den Sternen greift, steht für Tabellenführer TV Hersfeld eine Pflichtaufgabe auf dem Programm: Am Samstag (17 Uhr) ist der noch sieglose VfB Bettenhausen zum Lolls-Heimspiel zu Gast.
Frauen
Bei den Frauen ist das Programm an diesem Wochenende ausgedünnt. Sowohl die Hersfelder Regionalligamannschaft als auch die Reserve in der Oberliga sind spielfrei, beide Teams greifen erst in der kommenden Woche wieder ins Spielgeschehen ein. Im Einsatz ist somit lediglich die HSG Großenlüder/Hainzell: Das Team von Liviu Pavel reist knapp 100 Kilometer gen Norden nach Melsungen und kämpft dort bei Absteiger Kirchhof II um Punkte (Sonntag, 17 Uhr).
