VfB Bettenhausen – Hünfelder SV 35:30 (18:13)
Erneut stand der Hünfelder SV am Ende mit leeren Händen da – und das trotz eines engagierten Auftritts. „Wir sind schon enttäuscht, da war schon mehr drin. Die Enttäuschung gilt aber nicht unserer Leistung“, bilanzierte Trainer Stephan Kimpel nach dem Spiel. Seine Mannschaft habe vieles besser gemacht als in den Wochen zuvor, musste aber einen herben Rückschlag hinnehmen: Die Rote Karte gegen Spielmacher Justus Gute nach knapp 28 Minuten brachte die Gäste aus dem Konzept. Trotz des Ausfalls kämpfte sich Hünfeld wieder heran – beim Stand von 25:24 hatten die Osthessen sogar die Chance zum Ausgleich per Siebenmeter, doch der blieb ungenutzt. „Das war der Knackpunkt in dem Spiel“, so Kimpel. Im Gegenzug kassierte sein Team zwei schnelle Treffer, die Partie kippte endgültig zugunsten der Hausherren. „Grundlegend bin ich mit dem Auftreten aber zufrieden. Wir haben weniger Fehler gemacht und wenn wir so weitermachen, werden wir uns bald belohnen. Moral und Kampfgeist stimmen“, so der Coach.
Hünfeld: Schäfer (1), Menth, Reuchsel (5), Schott (6), Gute (1), Zachow (1), Aha (4), Kaub (4/2), Sauerbier (6), Hohmann, Schramm, Becker (2), Simon
HSG Großenlüder/Hainzell – TSV Ost-Mosheim 37:24 (17:12)
Ein klarer Heimsieg und dennoch kein Anlass zur völligen Zufriedenheit: „Es ist schön, so deutlich zu siegen und auch, dass ich jedem Einsatzzeit geben konnte“, befand HSG-Trainer Sebastian Peppler. Allerdings haderte er mit der Chancenverwertung: „Wir verballern in der ersten Hälfte 15 Großchancen und hätten mit 25 Toren in die Halbzeit gehen müssen. In der zweiten Halbzeit wurde es nicht besser – da war deutlich mehr drin.“ Positiv hob Peppler die defensive Stabilität hervor: „Abwehr und Torwartleistung waren wieder gut, sehr solide. Daran wollen wir jetzt anknüpfen – aber im Angriff war es heute wie verhext.“
Großenlüder/Hainzell: Masche, Sippel (2), Weinbörner (3), Bosold (2), Kirsch (5), Wessling (2), Münker (3/1), Malolepszy (5/2), Herber, L. Dimmerling (2), Blinzler, Deppe (2), H. Dimmerling (11), Nechvatal
HSG Wesertal – TV Hersfeld 28:33 (11:16)
Auch der TV Hersfeld bleibt auf Erfolgskurs. Beim 33:28-Auswärtssieg in Wesertal überzeugten die Festspielstädter erneut mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, wurden ihrer Favoritenrolle von Anfang an gerecht und behaupteten damit den ersten Tabellenplatz – das Team von Kai Hüter bleibt damit auch nach dem sechsten Saisonspiel verlustpunktfrei.
Hersfeld: Beckemeyer, Koch (2), Becker (7), Kürten (1), Wiegel (2), Schulz, F. Reinhardt (7/3), L. Reinhardt (9), Krause, Schikarski (2), Voß, Thole (3), Winter
