HSV-Vorsitzender Mario Rohde verbreitete über die sozialen Medien eine Wasserstandsmeldung zu den Veränderungen im Jugendbereich: In der gemeinsamen Zeit im JFV „konnten wir gemeinsam mit acht weiteren Vereinen viele Kinder und Jugendliche für den Fußball begeistern und als Menschen begleiten. Für diese intensive Kooperation bedanken wir uns herzlich bei allen Beteiligten, insbesondere den Verantwortlichen, Trainern und Ehrenamtlichen“, heißt es. Nach intensiven Überlegungen und im Blick auf eine „nachhaltige Entwicklung“ des Vereins habe sich der HSV dazu entschlossen, Jugendabteilung ab Sommer 2026 wieder eigenständig unter dem eigenen Dach zu führen. Dem hatte sich die TSG Mackenzell angeschlossen.
Diese Entscheidung sei „kein Bruch mit der Gemeinschaft, sondern ein Schritt in eine neue Richtung, mit dem wir zurück zu unseren Wurzeln finden“. Der HSV verfolge eine starke, eigenständige Jugendarbeit, getragen von neuem Schwung, frischen Ideen und einem klaren sportlichen Konzept: „Der HSV war über viele Jahre Vorreiter im Jugendfußball in der Region – daran möchten wir wieder anknüpfen“, so Rohde, der angibt, dass Jugendarbeit „das Herzstück eines jeden Vereins, unsere Zukunft, unser Antrieb und unsere Leidenschaft“ ist.
Der Verein möchte kein Kind verlieren, sondern alle „mitnehmen, fördern und fordern“ und eine attraktive, sportliche Heimat bieten, und lädt dazu auch Eltern und Unterstützer ein: „Jetzt ist die Zeit, die Zukunft unseres Vereins aktiv mitzugestalten. Wir sind überzeugt, dass dieser Schritt der richtige ist“, so Rohde, der auf einen geplanten Informationsabend nach den Weihnachtsferien hinweist.
Zur Stellungnahme der weiteren JFV-Stammvereine
Junioren – JFV Hünfelder Land macht ohne HSV und Mackenzell weiter
