Eckerlin startete zunächst stark in den Hauptkampf, kontrollierte den Käfig, setzte seinen Gegner mit Kniestößen im Clinch unter Druck. Doch ab der Mitte der Runde wendete sich das Blatt: Truš?ek konnte sich befreien, landete eine effektive Schlagkombination und drehte einen Takedown-Versuch zu seinen Gunsten. Am Boden ließ der Kroate eine Serie von harten Ellbogenschlägen folgen, bis Ringrichter Marc Goddard das Duell abbrach.
In der anschließenden Pressekonferenz suchte Eckerlin nach Erklärungen: „Es war, als hätte mir jemand den Stecker gezogen.“ Der erfahrene Kämpfer zeigte sich sichtlich enttäuscht über den Verlauf, stellte aber auch klar: „So ist der Sport, das gehört dazu.“
Trotz zwei aufeinanderfolgenden Niederlagen – bereits im Juni war Eckerlin in Hamburg bei Oktagon 73 gegen Robert Pukac unterlegen – betonte Eckerlin deutlich: „Die Reise ist noch nicht zu Ende, ich höre nicht auf.“ Mit Oktagon 78 wurde das MMA-Spektakel erstmals live im Free-TV auf RTL übertragen – der große Rahmen, die große Bühne, doch nicht der erhoffte Ausgang für den deutschen Vorzeigekämpfer. Während die Fans enttäuscht die Arena verließen, machte Eckerlin klar, dass er den Weg zurück in den Käfig gehen will.
