Nach dem Ausstieg von Event-Managerin Heide Aust und ihrer Agentur kommt in diesem Jahr ein erheblicher Mehraufwand auf die Organisatoren zu: „Es fehlt schon, das ist Tatsache. Gewisse Dinge können wir deshalb einfach nicht leisten“, erklärt Podszuweit und spricht beispielsweise die digitale Nachmeldung an: „Das geht jetzt wirklich nur noch am Sonntag vor Ort. Aber auch nur bis zu einer gewissen Anzahl.“ Denn auf einen neuen Teilnehmerrekord sind die Organisatoren nicht aus: Angesichts der geänderten Streckenführung aufgrund von Baustellen in der Festspielstadt, insbesondere im Bereich der Hochbrücke, kommt einiges auf Podszuweit und Co. zu, der deshalb die Sicherheit der Teilnehmer in den Vordergrund stellt: „Wir wollen die Teilnehmer sicher über die Piste bringen. Das zu gewährleisten hat oberste Priorität.“ Daher stehe er mit seinem Team auch in ständigem Kontakt mit Behörden, Rettungsdienst und der Polizei. „Wir haben jetzt schon über 2600 Voranmeldungen. Ehrlicherweise waren wir davon selbst überrascht und sind ein Stück weit geflasht – allerdings hat uns das auch ordentlich ins Schwitzen gebracht, wir wissen genau, was das an Arbeit bedeutet.“ Immerhin sind im Organisationsteam alle Helfer voll berufstätig, alles geschieht auf ehrenamtlicher Basis, wie Podszuweit erklärt: „Es sind ungefähr 400 Helfer, die sich um alles kümmern und für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Da geht es auch um zahlreiche Kleinigkeiten, die beachtet werden müssen.“
Trotz aller Herausforderungen und der stressigen Vorbereitungszeit sieht der Initiator sich und sein Team gut aufgestellt, wenn in fünf Tagen der Startschuss fällt. Los geht’s am Sonntag um 9.35 Uhr mit dem Schülerlauf, um 10 Uhr startet der Einzellauf über fünf Kilometer, zehn Minuten später die Mannschaftswertung über die gleiche Distanz. Um 11.15 Uhr steht der Bambini-Lauf an, 30 Minuten später geht der Zehn-Kilometer-Einzellauf über die Bühne, dazwischen noch die Nordic-Walker. „Aufgrund der zahlreichen Anmeldungen und der geänderten Streckenführung können wir in diesem Jahr keinen Halbmarathon und keinen Zehn-Kilometer-Mannschaftslauf veranstalten“, bedauert Podszuweit, betont allerdings: „Wir haben die Zeitplanung so gestaltet, dass alle Interessierten sowohl über fünf, als auch über zehn Kilometer an den Start gehen können und dazwischen auch noch ausreichend Regenerationszeit liegt.“ Außerdem weist der Initiator auf das vielfältige Rahmenprogramm neben der Strecke hin: Neben zwei Verpflegungsstationen, wo neben Obst auch zahlreiche isotonische Getränke angeboten werden, wird auch das Thema Inklusion in diesem Jahr großgeschrieben – vor allem dank der Hingabe von Christoph Garsche: „Er hat sich stark bemüht und dafür gesorgt, dass es im Kurpark eine Zone direkt an der Strecke geben wird, von der aus auch Menschen mit Beeinträchtigungen dem Geschehen in erster Reihe beiwohnen können.“
