Die Klarstellung von Torsten Strott im Wortlaut: „Ich bin seit Montag nicht in Deutschland. Umso mehr bin ich von dem Rücktritt und den dazugehörigen Aussagen sehr überrascht! Ich weiß, dass Zeljko ein sehr emotionaler Mensch ist und war und daher Dinge aus genau dieser Emotion schnell raushaut.
Allerdings ist das, was er sagt, so nicht korrekt. Nach den vergangenen fünf Partien mit nur einem Punkt wurde natürlich viel diskutiert und nach Gründen geforscht. Ist ja auch normal und legitim. Dies geschah zusammen mit den Spielern, den Trainern und dem Vorstand. Wir haben Zeljko in jeder Phase den Rücken gestärkt, vor allem auch bei Fans und der Mannschaft. Natürlich fragt man mal den Mannschaftsrat, ob es Probleme zwischen Team und Trainer gibt, aber das war auch alles.
Klar war, das Leo (Anmerkung: Leutrim Guri), unser sportlicher Leiter, und ich uns nach dem letzten Spieltag am 9. November mit beiden Trainern treffen wollten, um dann zu entscheiden wie es weiter geht. Jetzt seinen Abschied so zu kommentieren, ohne mit dem Verein gesprochen zu haben, ist nicht die feine englische Art. Wir sind alle von seinem Rücktritt sehr überrumpelt worden.
Kurze Klarstellung: Ich weile seit Montag im Ausland und Leo kam erst am Freitag aus seinem Urlaub zurück. Wie kann dann jemand hinter Zeljkos Rücken am Dienstag mit Spielern gesprochen haben? Und da ich im Vorstand der SG Fußballtrainer Fulda bin, spreche und treffe ich mich öfter mit Trainern zum Austausch.
Wir haben Zeljko bewusst verpflichtet. Er war Spieler zu unseren Glanzzeiten und kennt den Verein und die meisten Mitglieder! Wir sind dankbar, dass er den Aufstieg mit uns realisiert hat. Mannschaft, Vorstand, Mitglieder und das Trainerteam haben das gemeinsam geschafft. Ich hätte immer erst das Gespräch mit ihm gesucht, bevor wir tätig werden. Das ist wohl klar!“
