„Ich erwarte, dass die Jungs die Leistung der letzten Wochen bestätigen“, sagt FSG-Trainer Thomas Reith: Die Ergebnisse von Kiebitzgrund/Rothenkirchen ließen sich allesamt sehen. Gegen Großentaft Mitte September musste sich das Kellerkind lediglich mit 0:1 geschlagen geben. Darauf folgten zwei Unentschieden in Folge – und das gegen Steinbach II und Tabellenführer Dittlofrod/Körnbach. „Wir haben kaum Torchancen zugelassen“, erinnert sich der Coach. Ein ähnliches Auftreten wünscht Reith auch gegen Jossatal am Sonntag sehen. „Wir müssen so kompakt stehen wie zuletzt“. Dass es gegen die FSG Jossatal, die nur einen Zähler vor der FSG steht, aber ein anderes Spiel werden könnte, dem ist sich der Trainer bewusst. Bereits die vergangenen Wochen seien richtungsweisend gewesen, Jossatal reiht sich dabei in eine Vielzahl an wichtigen Spielen für die Gäste ein. Das letzte Aufeinandertreffen im März dieses Jahres verlor Reiths Team an gleicher Stelle knapp mit 1:2. Das soll dieses Mal allerdings anders laufen. „Wir dürfen nicht blauäugig ins Spiel gehen. Wir brauchen Selbstvertrauen und müssen an uns glauben. Fußball ist zu 90 Prozent Kopfsache “, beschwört der Coach sein Team. Die jüngsten Ergebnisse sprechen jedenfalls für die Gäste. „Jossatal wird um jeden Punkt kämpfen und uns das Leben schwer machen“, erwartet Reith. Personell habe Kiebitzgrund/Rothenkirchen dem 2:2 gegen Dittlofrod/Körnbach aber Tribut gezollt. Neben einem Nasenbeinbruch sowie einen dicken Knöchel bei zwei Akteuren haben zwei weitere Spieler Probleme mit dem Knie. Inwiefern sie alle auch am Doppelspieltag auf dem Platz stehen können, steht derzeit noch aus: Schon am Freitag empfängt die FSG mit dem ESV Weiterode das nächste Topteam, während Jossatal zu Hünfeld II auf den Kunstrasen muss.
SVW will nach Spektakelspiel an der Defensive arbeiten
Der vergangene Spieltag des SV Wölf wird den Verantwortlichen wohl sehr lange in Erinnerung bleiben. 0:4 lag das Team von Marko Madzar zurück, erzielte mit dem Pausenpfiff das 1:4 und ließ das Unmögliche möglich werden. Am Ende drehte Wölf das Spiel, siegte unter windigen Bedingungen noch mit 7:5 gegen Steinbach. „So ein Spiel passiert nur alle vier, fünf Jahre. Fußball ist verrückt“, schmunzelt Madzar noch Tage danach. Auch wenn es ein Spektakel war, möchte der Coach das Spiel am Samstag (17 Uhr) gegen Gudegrund anders angehen. Zur Halbzeit wechselte der SVW vier Mal. Der Grund war klar: „Für unsere Defensive war es ein bisschen bitter. Es war nicht ihr bester Tag“, so Madzar. Mit Gudegrund kommt ein Abstiegskandidat zum SVW. Mit elf Punkten steht die SGG im Keller, während Wölf mit 21 Zählern auf Tabellenplatz sechs steht. Die Rollenverteilung ist also klar. Aber: „Es ist schwieriger für uns gegen Teams von unten. Das wird ein enges Spiel“, erwartet Madzar und möchte deutlich besser gegen den Ball auftreten. „Wir müssen defensiv besser arbeiten und unsere erste Chance vorne rein machen“. Doch auf dem Oktoberfest in Wölf soll es nur einen Sieger geben – das Heimteam selbst. Die Comeback-Qualitäten hat der SVW bereits unter beweis gestellt und so langsam kehren auch alle bisher Fehlenden zurück. „Wir haben zwei Torhüter und zwischen 18 und 19 Spieler im Training“, freut sich der Coach über eine herausragende Trainingsbeteiligung.
Kreisoberliga Nord
Freitag
19 Uhr
Kiebitzgrund/Rothenkirchen – Weiterode (in Rothenkirchen)
Hünfelder SV II – Jossatal
Samstag
12.30 Uhr
SV Steinbach II – Praforst
17 Uhr
Wölf – Gudegrund
Sonntag
15 Uhr
Weiterode – Hohe Luft – Wertung 3:0
Großentaft – Eiterfeld/Leimbach II
Dittlofrod/Körnbach – Haunetal
15.15 Uhr
Bebra – Philippsthal
16 Uhr
Jossatal – Kiebitzgrund/Rothenkirchen (in Niederjossa)
