Während der HSV II nach zwölf absolvierten Partien mit 18 Punkten auf Rang zwölf steht und zuletzt vier Spiele ungeschlagen blieb, reist Praforst mit 22 Zählern aus 15 Begegnungen als Tabellenachter an. Beide Teams trennen also nur wenige Punkte. Praforsts Trainer Steffen König erwartet ein intensives Derby: „Das Ziel sind natürlich drei Punkte. Wir haben am Sonntag bereits auf Kunstrasen gespielt und sind dadurch gut vorbereitet. Einige unserer Jungs haben eine Hünfelder Vergangenheit – das macht solche Duelle besonders“, sagt König: „Wir müssen schauen, was aus der ersten Mannschaft von Hünfeld noch kommt. In der jüngeren Vergangenheit haben wir sie zweimal im Stadtpokal geschlagen, aber jedes Spiel ist anders. Ich hoffe, dass alle fit sind. Wie wir das Spiel angehen, hängt auch vom Kader des HSV ab. Wir sind aber guter Dinge.“
Auch auf Hünfelder Seite blickt Trainer Niclas Rehm optimistisch auf das Derby. „Wir haben die erste Hälfte der Saison verschlafen, aber die letzten vier Spiele liefen sehr positiv. Wir stellen gemeinsam mit Großentaft die beste Defensive der Liga“, betont Rehm: „Auch offensiv haben wir zugelegt – eine Tordifferenz von 16:4 aus vier Spielen spricht für sich. Der Aufwind ist spürbar, und wir freuen uns auf das Derby. Es wird körperbetont und leidenschaftlich. Keiner will verlieren.“ Personell muss der HSV II in der Offensive auf einige Kräfte verzichten. „Dafür sind zwei erfahrene Spieler aus der Alten Herren dabei. Wir wollen defensiv kompakt bleiben und vorne die sich bietenden Chancen nutzen“, sagt Rehm.
