„Wir haben uns mit Marko und Pece zusammengesetzt, in das Gespräch kam aber schnell eine gewisse Dynamik rein, die so nicht unbedingt vorherzusehen war“, erklärt Hasenauer die einvernehmliche Trennung. Zwar habe es auch immer wieder kleinere Unruhen von außen gegeben, das sei jedoch nicht das entscheidende gewesen. „Marko hat uns mittgeteilt, dass er ziemlich ausgebrannt ist nach den vier Jahren, in denen er jetzt bei uns ist. Wir sind dann übereingekommen, dass es vor allem für den Verein Borussia Fulda sinnvoll ist, diesen Schritt jetzt zu gehen“ – was allen Beteiligten alles andere als leicht gefallen sei, wie Hasenauer betont: „Wir sind alle Freunde und werden das auch bleiben. Es ist traurig, ich hätte gerne auch die nächsten Jahre mit ihm weitergearbeitet.“ Dennoch sei gemeinsam die Entscheidung gereift, zum Wohle des Vereins. „Marko hat selbst gesagt, dass es dann vielleicht Sinn macht, diesen Schritt jetzt zu gehen, damit wir uns im Winter in Ruhe nach einem Nachfolger umschauen können und der dann auch Zeit hat, die Mannschaft kennenzulernen“, führte Hasenauer aus, der das Team in den verbleibenden drei Spielen bis zur Winterpause gemeinsam mit dem Sejo Kolic betreuen wird. „Und dann kümmern wir uns in aller Ruhe um einen Nachfolger. Das Ziel ist ja, einen Trainer zu finden, der nicht nur drei Monate da ist, sondern langfristig“, betont der Vorsitzende der Borussen.
Neben Karamatic verlässt auch Co-Trainer Pece Bosevski den Verein, der zur Saison 2023/24 zum Traditionsverein stieß. „Für ihn war sofort klar, dass er auch geht, wenn Marko geht“, so Hasenauer, der sich bei den scheidenden Trainern abschließend nur bedanken konnte: „Manchmal passieren Dinge im Fußball, die man nicht so richtig erklären kann. Wir haben das gemeinsam entschieden, jedem ist es schwer gefallen. Marko hat eine Ära geprägt und wird uns definitiv fehlen. Ich kann nur einen Riesendank aussprechen.“
