In Begleitung seiner Familie wurde Tschesnok im Saal begrüßt. Der Bürgermeister erklärte, er sei „überwältigt von dem Ergebnis“, und ergänzte: „Ich freue mich auf die nächsten Jahre.“ In geselliger Runde könne nun ein bisschen gefeiert werden, fest stehe jedoch: „Morgen um 8 Uhr arbeiten wir dann an der Erfolgsgeschichte unserer Stadt weiter.“ Der 41-Jährige bedankte sich bei seiner Frau und seinen Kindern für die bisherige Unterstützung und wünschte sich diese weiterhin für die zweite Amtszeit. Die positive Entwicklung in der Stadt sei ein gemeinsamer Verdienst aller Fraktionen in Hünfeld, lobte Tschesnok und merkte mit Blick auf die kommenden Jahre an: „Die Herausforderungen werden nicht weniger.“ Er bedankte sich bei allen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern für ihre Hilfe am Sonntag sowie bei den Mitarbeitenden im Rathaus, welche die vielen städtischen Projekte gut umsetzen.
Tschesnok durfte sich über eine Reihe an Glückwünschen am Abend freuen, darunter auch vom Landrat. Dieser gab an: „So richtig gewählt bist du erst, wenn du wiedergewählt bist.“ Er bedankte sich für die bisherige Kooperation und fügte an: „„Ich darf Ihnen weiterhin die gute Zusammenarbeit anbieten.“ Woide gratulierte ebenfalls Mario Wagner für den Mut und den Einsatz, sich zur Wahl zu stellen: „Gerade eine Bürgermeisterwahl ist ein besonderes Zeichen für unsere Demokratie.“ Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt teilte mit, dass es sich bei den 85,2 Prozent Zustimmung um das beste Wiederwahlergebnis eines Kandidaten in Hünfeld handele. Als Geschenk hatte er dem Bürgermeister eine selbstgemalte Karte mit einem gelben Affen mitgebracht. Schmitt wandte sich ebenfalls an Wagner und bedankte sich herzlich für dessen Kandidatur.
Chris Heumüller, Vorsitzender des CDU-Stadtverbands Hünfeld, lobte Tschesnok für dessen Verlässlichkeit als Bürgermeister: „Du hast gezeigt, dass eine moderne Stadtpolitik Nähe braucht.“ Der 41-Jährige würde in seinem Amt zuhören, anpacken und gestalten, was von den Wählerinnen und Wählern mit einem tollen Ergebnis belohnt wurde. Landtagsabgeordneter Thomas Hering meinte: „Es ist ein guter Tag für Hünfeld. Hünfeld bleibt stabil.“ Er bedankte sich für den bisherigen Austausch mit Tschesnok und wünschte sich, dass dies so weitergehe. Hering wandte sich ebenfalls an Wagner, den er als „waschechten Demokraten“ betitelte. Er fügte an: „Mit dem jetzt gewählten Bürgermeister wird auch ihnen gut gehen in Hünfeld.“
Grüße und Glückwünsche der Bürgermeister-Kollegen überbrachte Poppenhausens Rathauschef Manfred Helfrich: „Wir wünschen dir alles Gute und beste Gesundheit.“ Er ergänzte: „Glück auf für Hünfeld.“ Berthold Quell, Stadtverordnetenvorsteher in Hünfeld, gratulierte ebenfalls. Das Ergebnis zeige, dass „die Bevölkerung in großer Menge“ hinter Tschesnok stehe. Wie seine Vorredner lobte auch Quell Wagner für dessen Mut, sich zu bewerben.
