Was einst als kleine Initiative wanderbegeisterter Freunde begann, hat sich über die Jahrzehnte zu einem bedeutenden Treffpunkt für Volkssportler aus aller Welt entwickelt. Die Vision des Vereins ist dabei stets präsent: „In Frieden und Freundschaft wandern“.
Diese Werte spiegelten sich auch in der diesjährigen Veranstaltung wider. Die Veranstaltung zog über 1000 Teilnehmende aus 19 Nationen an, darunter Wanderfreunde aus Australien, den USA, Großbritannien, Frankreich, Skandinavien und vielen weiteren Ländern. Die Wanderstrecken führten durch die herbstliche Landschaft rund um Neuhof und boten Distanzen von sechs bis 42 Kilometern – ein Angebot für alle Altersgruppen und Fitnesslevel. Trotz zeitweiligem Regen herrschte eine herzliche und familiäre Atmosphäre, die durch musikalische Beiträge des Blasorchesters Rommerz, Burghaun Castle Pipes & Drums, sowie durch den Alleinunterhalter Gerald Schneider stimmungsvoll begleitet wurde. Für das leibliche Wohl sorgten liebevoll vorbereitete Buffets von „Betty´s Catering“ in Neuhof und frische Tagesgerichte aus den Foodtrucks von „Betty’s Catering“ und dem „Fuldaer Haus Neuhof“.
Ein besonderer Moment war die Schlussfeier am Sonntag, bei der zahlreiche Ehrungen verliehen wurden. Die meisten Marschierer und Wanderer kamen aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien. Die weiteste Anreise hatte eine Teilnehmerin aus Australien, während der älteste IVV- Teilnehmer mit 90 Jahren ein beeindruckendes Zeichen für lebenslange Wanderbegeisterung setzte. Auch der älteste IML-Teilnehmer war mit 88 Jahren ein Vorbild für generationsübergreifenden Volkssport.
Besonders gewürdigt wurden auch die vielen Erstteilnehmer, sowie acht Wanderer, die bereits zum 29. Mal am Fulda-Marsch teilnahmen. Im Rahmen der IML-Auszeichnungen wurden Personen aus Deutschland, Ungarn und den Niederlanden als European Walker und Global Walker geehrt. Weitere Ehrungen gingen an Teilnehmer, die bereits 30, 75 oder sogar 225 IML-Veranstaltungen absolviert haben – ein eindrucksvoller Beleg für internationale Verbundenheit und Ausdauer.
Ein weiteres Highlight war die Verleihung eines Pokals, der seit 2024 jährlich an die größte teilnehmende Gruppe des Zwei-Tage-Marsches vergeben wird. In diesem Jahr durfte sich eine Gruppe aus Norwegen über die Auszeichnung freuen. Die Gruppe wird auf einer Ehrentafel verewigt, die jährlich um den Namen der Gewinnergruppe ergänzt wird. Im Vorjahr ging der Pokal, der vom Bürgermeister der Gemeinde Neuhof gestiftet wird, an die niederländische Marschgruppe „ZDS Wandelreizen“, die damit auch die erste Trägerin dieser neuen Tradition war.
Ein besonderer Dank geht an Jürgen Jordan (Vorsitzende der Gemeindevertretung) der zusammen mit IML-Delegierten Michael Clauss am Freitagabend die Veranstaltung eröffnete, sowie Harald Merz, dem 1. Beigeordneten und Vertreter des Bürgermeisters der Gemeinde Neuhof, für seine Unterstützung und seine wertschätzenden Worte zur Schlussfeier. Ebenso dankt der neugewählte Vorstand, unter der Leitung von Sabine Gaertner, der Gemeinde Neuhof für die organisatorische und logistische Unterstützung sowie dem langjährigen Partner Bitburger, der die Veranstaltung erneut begleitet hat.
Nicht zuletzt geht ein großes Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer sowie das gesamte Organisationsteam, die mit unermüdlichem Einsatz und Herzblut dieses Event möglich gemacht haben. Sie sind das Rückgrat der Veranstaltung und sorgen Jahr für Jahr für einen reibungslosen Ablauf und eine warme und herzliche Willkommensatmosphäre.
Der Fulda-Marsch 2025 war nicht nur ein sportliches Ereignis, sondern ein Fest der Begegnung, der Bewegung und der internationalen Freundschaft. Die Volkssportfreunde Fulda blicken stolz auf ein gelungenes Wochenende zurück – und laden schon jetzt zur großen Jubiläumsveranstaltung 2026 ein, die vom 2. bis 4. Oktober stattfinden wird.
Mehr Informationen und Anmeldung unter: www.Fulda-Marsch.de
