13.000 Bewerber, 280 Teilnehmer in der Show, und ein langer, steiniger Weg über die Hindernisparcours: Was Marlon Fraatz in der Jubiläums-Staffel zehn von Ninja Warrior Germany mit dem Erreichen des Halbfinals schon gepackt hat, ist bockstark. In seiner Vorrunde Ende September scheiterte er zwar am letzten Hindernis, dem „Luftsurfer“, und fiel ins Wasser, kam aber als Fünftbester mit großem Vorsprung noch weiter.
„Das erste Mal habe ich das vor sieben Jahren ausprobiert“, blickt er zurück. Seit mittlerweile vier Jahren ist Fraatz nun schon intensiv im Ninja-Training und nimmt zum dritten Mal an der Show teil. Dieses Jahr wurde er direkt genommen, im Vorjahr war Fraatz noch Nachrücker. „Ich trainierte einfach immer weiter. Das meiste sollte technisch schon drin sein, ansonsten gibt es Dinge, die man nicht unbedingt trainieren kann, außer es baut jemand genau nach“. In dieser Vorrunde zumindest hatte ihn nichts überraschen können, schmunzelt er: „Ich fand kein Hindernis besonders schlimm, weil alles Ninja-typisch war. Und wenn man die Show in den USA sieht, kann man auch etwas erahnen, was kommen könnte“.
Zur Vorrunde gab es bereits ein Public Viewing mit Freunden – da war der 19-Jährige allerdings nur kurz im TV zu sehen, wusste aber vorab bereits, dass sein Lauf etwas geschnitten wird. Dennoch war die Freude groß, viele drücken natürlich weiterhin die Daumen: „Es sind schon einige. Ich kriege viele Nachrichten, was mich freut“, sagt der Physiotherapie-Azubi.
In Staffel zehn sind einige bekannte Gesichter dabei, untereinander kommen die Teilnehmer gut miteinander aus: „Da sind schon ein paar Ninja-Freundschaften entstanden“, freut sich Fraatz. Abgedreht wurde die Staffel bereits im Sommer über wenige Wochen in Köln: „Dort gibt es vormittags und nachmittags je einen Slot“. In ein paar Stunden war die Vorrunde erledigt, dann fuhr er zunächst nach Hause und reiste fürs Halbfinale wieder an. Wie das ausging, darf er natürlich nicht verraten.
Ein bisschen müssen sich die Anhänger und Fans der RTL-Show noch gedulden: Aktuell laufen freitagabends noch die Vorrunden-Shows im Fernsehen, dann eine Special-Folge „Der direkte Weg ins Finale“. Dafür hat es beim Osthessen nicht gereicht, er muss in ein hart umkämpftes Halbfinale: Fraatz soll im zweiten Halbfinale am 28. November im TV zu sehen sein. Dann wird auch in Rotensee wieder mitgefiebert. Doch egal wie es ausgeht, ans Aufhören denkt er noch lange nicht. Im Gegensatz zu Frank Buschmann: Der Moderator, an der Seite von Jan Köppen und Laura Wontorra, verlässt die Show nach dieser Staffell.
Im Vorjahr stand Fraatz sensationell im Finale:
18-jähriger „Ninja Warrior“ begeistert 1,5 Millionen Zuschauer
